Legt ein Flugzeug wegen Unwetter einen Zwischen­stopp ein und landet erst vier Stunden verspätet, steht den Passagieren keine Ausgleichs­zahlung nach EU-Verordnung zu. Schon aus Umwelt­gründen müssen Air­lines nicht so viel tanken, dass es für lange Warte­schleifen reicht. Sie müssen auch nicht den Start verlegen, wenn es am Ziel stürmt. Eine sichere Prognose über das Wetter bei Ankunft ist unmöglich (Land­gericht Darm­stadt, Az. 7 S 52/15).

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