Flüssigzucker (Über)flüssig und teuer

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Inhalt
  1. Überblick
  2. Artikel als PDF (2 Seiten)

Das Fläschchen sieht fast so aus, als ob es kalorienfreien Flüssigsüßstoff enthält. In Sweet Family flüssig von Nordzucker steckt aber zu 99 Prozent Fruktose, Fruchtzucker also. Er galt lange als günstig für Diabetiker, weil er den Insulinspiegel weniger beansprucht als Haushaltszucker. Inzwischen weiß man aber: Fruktose kann bei allen Menschen den Fettstoffwechsel nachteilig beeinflussen.

Studien legen auch nahe, dass Fruktose schneller dick macht als Haushaltszu­cker (Saccharose), der aus Glukose und Fruktose besteht. Ohne Glukose ist der Stoffwechsel bei Fruktose anders.

Fruktose wird meist aus Saccharose oder Maisstärke herge­stellt und ist oft in Fertigprodukten wie Snacks und süßen Getränken zu finden. Die neue flüssige Art des Zuckerns ohne Knirschen ist ein teurer Spaß: Die Süßkraft entspricht laut Etikett etwa der gleichen Menge Zucker. Für das 250-Milliliter-Fläschchen zahlt man rund 1,50 Euro. Zu dem Preis bekommt man schon anderthalb Kilo Kristallzucker desselben Anbieters.

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