Kompass

Floater sind Anleihen mit einem ­flexiblen Zins (Kupon). Die meisten ­passen ihren Zins halb- oder vierteljährlich an den Drei- oder Sechs-Monats-Euribor an. Das ist der Zinssatz, zu dem sich Banken untereinander Geld leihen.

Geeignet für Anleger, die erwarten, dass die Zinsen in nächster Zeit steigen.

Vorteile: Mit Floatern können Anleger von Zinserhöhungen profitieren. Die Kursschwankungen sind gering.

Nachteile: Viele Floater mit guter ­Bonität, die von Staaten, Landes- oder Zentralbanken herausgegeben werden, haben nur geringe Börsenumsätze. ­Unternehmensfloater schützen nicht vor Kursverlusten. Floater belasten außerdem den Sparerfreibetrag, weil ihre ­Rendite hauptsächlich aus steuer­pflichtigen Zinserträgen und weniger aus steuerfreien Kursgewinnen besteht.

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