Das Fernbus­unternehmen Flixbus darf keine Extra­gebühren von Kunden verlangen, die bei Online­buchungen per Paypal oder Sofort­über­weisung zahlen. Das hat das Land­gericht München I auf eine Klage der Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wett­bewerbs entschieden (Az. 17 HK O 7439/18).

Hintergrund ist ein Gesetz, mit dem seit Mitte Januar 2018 eine EU-Richt­linie umge­setzt wurde. Es untersagt Händ­lern, Gebühren auf Online­über­weisungen im sogenannten Sepa-Zahlungs­raum zu erheben. Fraglich war, ob Paypal unter das Verbot fällt. So sah es jetzt das Land­gericht München. Das Busunternehmen erhebt inzwischen auf keine seiner Online-Bezahl­möglich­keiten mehr Gebühren, hat aber dennoch angekündigt, Berufung einzulegen.

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