Der Insolvenz­verwalter der Flex­strom-Gruppe hat mehreren hundert­tausend ehemaligen Kunden Rechnungen geschickt. Es gibt Außen­stände im zwei­stel­ligen Millionen­bereich.

Als Gründe dafür nannte der Verwalter, dass Rechnungen entweder über­haupt noch nicht bezahlt wurden, oder dass teil­weise noch nicht oder falsch abge­rechnet wurde. Es gibt außerdem offene Rück­last­schrift­gebühren.

Fabian Fehrenbach von der Verbraucherzentrale Rhein­land-Pfalz rät den Kunden, ihre Rechnung und die dazu­gehörigen Verträge selbst zu prüfen oder sich Hilfe von den Verbraucherzentralen zu holen. „Fehler­haft können Abrechnungen sein, wenn die Verbräuche nur geschätzt wurden oder Preise zugrunde gelegt wurden, die aus unzu­lässigen Preis­erhöhungen stammen.“ Auch ein versprochener Bonus muss berück­sichtigt werden.

Dieser Artikel ist hilfreich. 10 Nutzer finden das hilfreich.