Flexstrom Meldung

Weil die Firma Flexstrom Kunden zu Unrecht Preiserhöhungen untergeschoben hat, muss sie nun tausenden Verbrauchern ein Berichtigungsschreiben schicken. Die Firma hatte 2010 eine Abmahnung der Verbraucherzentrale Hamburg unterschrieben, nachdem sie Kunden einen Flyer zugesandt hatte, der wie Werbung aussah, aber eine Preiserhöhung beschrieb, die erst bei genauem Hinsehen zu entdecken war. Nun hat das Landgericht Berlin Flexstrom verurteilt, allen Empfängern eine Richtigstellung zu schicken, dass die Preisvereinbarung nur mit ihrer Zustimmung gilt und es nicht als Zustimmung gewertet werden kann, wenn ein Kunde weiter Strom der Firma bezieht (Landgericht Berlin, Az. 103 O 198/10, nicht rechtskräftig).

Tipp: „Wer nicht zugestimmt, aber dennoch den erhöhten Preis gezahlt hat, kann diese Beträge zurückfordern“, rät Dr. Günter Hörmann, Geschäftsführer der Verbraucherzentrale Hamburg.

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