Klassische Mischfonds: Gute Wahl für bequeme Anleger

Anleger, die sich nicht gern mit Fonds und Börse beschäftigen, müssen nicht vollständig auf die Chancen der Aktienmärkte verzichten. Für diese Zielgruppe eignen sich Mischfonds, die ­eine definierte Mischung aus sicheren Anlagen und Aktien bieten.

Das Verhältnis aus Zinspapieren und Aktien ist zwar nicht starr fixiert, aber anders als bei flexiblen Mischfonds können Anleger die Risiken zumindest grob abschätzen.

Finanztest hat Mischfonds nach ihren Risiken in sechs verschiedene Gruppen eingeteilt (siehe Produktfinder Investmentfonds). Die Mischfonds mit „sehr geringem“ und „geringem“ Risiko eignen sich für sicherheitsorientierte Anleger, die sich nicht mit Zinsrenditen zufriedengeben wollen. Auch bei Mischfonds mit „mittlerem“ Risiko ist kein hoher Wagemut gefordert, denn diese Fonds stecken immer noch den größten Teil ihrer Gelder in sichere Zinspapiere.
Die für viele Anleger ideale Fifty-fifty-Mischung bieten am ehesten Mischfonds mit „erhöhtem“ Risiko.

Da die Quoten, die sich die Fonds selbst setzen, einen gewissen Spielraum lassen, empfehlen wir Anlegern vor dem Kauf eines Mischfonds das Studium des Fondsprospekts oder ­zumindest des Datenblattes (Fact­sheet) im Internet. Dort ist die aktuelle Aktienquote nachzulesen.

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