2011 erzeugten die deutschen Schlacht­betriebe acht Millionen Tonnen Fleisch – mehr als je zuvor. Laut Statistischem Bundes­amt war gut zwei Drittel Schweine­fleisch: Rund 60 Millionen Schweine wurden zur Schlacht­bank geführt. Die größten Zuwächse hatte Geflügel­fleisch. Die Fleisch­produktion steigt hier­zulande seit Jahren an, dabei wäre gerade der Gegen­trend wünschens­wert. Der Deutsche isst im Durch­schnitt 60 Kilogramm Fleisch pro Jahr – doppelt so viel, wie die Deutsche Gesell­schaft für Ernährung für gesund hält. Auch klettert welt­weit der Fleisch­konsum – mit Folgen für die Umwelt. Die Vieh­wirt­schaft verursacht gut ein Fünftel aller Treib­hausgas­emissionen. Für den Anbau von Futter wie Soja werden riesige Flächen gerodet.

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