Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post hat die Deutsche Telekom dazu verpflichtet, ab dem 1. Februar einen Großhandelstarif für Internetprovider einzuführen. Mit diesem festen Preis können die Anbieter von Internet-Flatrates, mit denen man zu einem Pauschalpreis zeitlich unbegrenzt im Internet surfen kann, besser kalkulieren. Bisher berechnete die Telekom für die Nutzung ihrer Leitungen pro Minute 1,5 Pfennig. Bei Vielsurfern, die den ganzen Tag online sind, zahlten die Flatrate-Anbieter dadurch mehr an die Telekom, als sie durch die Pauschaltarife einnahmen.

Durch die neue Regelung werden die Preise voraussichtlich sinken. Bisher kosteten verfügbare Flatrates von großen Unternehmen wie AOL oder T-Online knapp unter 80 Mark. Ab einem Flatrate-Endpreis von etwa 50 Mark rechnen Experten mit einem wahren Boom.

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