Fitness­studios Meldung

Das ist frech: Trotz klarer Vorgaben der Ober­landes­gerichte und des Bundes­gerichts­hofs verweigern etliche Betreiber von Fitness­studios Schwangeren und Kranken das Recht zur Kündigung. Das berichtet die Verbraucherzentrale Meck­lenburg-Vorpommern. Sie hat einige Stich­proben gemacht.

Manche Studio­betreiber wollen ihren Kunden nur eine Pause gewähren, in denen diese keine Beiträge zahlen müssen. „Das reicht nicht“, sagt Joachim Geburtig, Mitarbeiter der Beratungs­stelle in der Verbraucherzentrale Rostock. Schwangerschaften und Krankheiten, die Sport für längere Zeit unmöglich machen, sind ein Grund, der Kunden zur vorzeitigen Kündigung berechtigt.

Die Verbraucherzentrale Meck­lenburg-Vorpommern geht jetzt gegen Studios vor, die keine Kündigung akzeptieren. Wenn sie ihre Bedingungen nicht ändern, wollen die Verbraucherschützer vor Gericht ziehen.

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