Fitness­studios Meldung

Unter Strom. Die kurzen, intensiven Trainings­einheiten sind nicht frei von Risiko.

„Fix fit und fertig, in nur 20 Minuten“ – bewerben Fitness­studios EMS-Training. Es steht für Elektromyo-Muskels­timulation durch Strom­stöße. Sie stammt aus der Physio­therapie und soll etwa nach Bett­lägerig­keit helfen, auf die Beine zu kommen. Studios bieten EMS für alle an. Eine 20-Minuten-Einheit kostet etwa 20 Euro. Über einen Spezial­anzug erhält der Sportler Reiz­strom. Dadurch schüttet er mehr vom muskel­aufbauenden Enzym Creatin-Kinase aus als bei gewöhnlichem Training. Manche Menschen vertragen aber nicht so viel von dem Enzym, die Nieren leiden. Weitere mögliche Neben­wirkungen sind Herz­rasen und Schwäche. Wie effektiv das Training für Sportler ist, wird noch erforscht.

Tipps: Zwei EMS-Einheiten in zehn Tagen sind genug. Studios sollten nach den Richt­linien für sicheres EMS-Training arbeiten, Ihren Gesund­heits­status prüfen und über Risiken aufklären. Trainer sollten maximal zwei Sportler gleich­zeitig betreuen. Wer sicher gehen will, spricht vor dem ersten Training seinen Arzt an.

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