Training auf dem Fitnessrad: Höre auf dein Herz

Fitnessräder sind gut fürs Konditionstraining. Vor dem Start steht der Gesundheits-Check. Erst dann sollte das geeignete Equipment besorgt werden.

  • Der Arzt untersucht vor Trainingsbeginn auf dem Fahrrad-Ergometer die Belastbarkeit des Herz-Kreislauf-Systems. In Stufen wird man dabei bis an die maximale Leistungsfähigkeit geführt. Die Belastung im Training wird so gewählt, dass die Pumpleistung des Herzens jederzeit unterhalb des kritischen Maximalwerts liegt. Nebeneffekt: Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems werden entdeckt und mögliche Trainingsschäden vermieden.
  • Zentrales Element beim Training auf der Straße ist der Fahrradcomputer. In der Basisversion erfasst er die Herzfrequenz und zeigt sie auf einem Display an. Mit dem Computer lässt sich die Belastungsintensität jederzeit kontrollieren und steuern. Informationen wie Fahrgeschwindigkeit und zurückgelegte Strecke sollten auch abrufbar sein, aber nicht im Vordergrund stehen. Einfache Computer gibt es ab etwa 40 Euro. Spitzenmodelle kosten über 200 Euro.
  • Menschen, die aufgrund erhöhten Blutdrucks herzfrequenzsenkende Medikamente (Betablocker) nehmen, sollten einen Sportarzt zurate ziehen, weil die Leistungskontrolle bei ihnen erschwert ist.
  • Gesunde können die maximale Herzfrequenz auch nach der Formel „220 minus Lebensalter“ errechnen. Das Ergebnis ist aber nur über den Daumen gepeilt und auf keinen Fall für Hochdruckpatienten unter Betablockern geeignet. Für die optimale Einstellung wird ein Laktattest empfohlen.

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