So haben wir getestet

Im Test: 12 Fitness­armbänder, davon 6 ohne und 6 mit Herz­frequenz­messung.

Prüf­muster­einkauf: Juli bis September 2015.

Preise: Anbieterbefragung im November 2015.

Abwertungen

Waren Fitness­funk­tionen ausreichend oder Schad­stoffe mangelhaft, konnte das test-Qualitäts­urteil nicht besser sein. War die Kratz­festig­keit ausreichend, konnte die Halt­barkeit maximal eine Note besser sein. Waren das Daten­sende­verhalten oder die Bluetooth-Sicherheit sehr kritisch, werteten wir das test-Qualitäts­urteil um eine Note ab.

Fitness­funk­tionen: 35 %

Fünf Hobby­sportler (drei Männer, zwei Frauen) trugen die Fitness­armbänder bei stan­dardisierten Bewegungen (Ruhe im Liegen, Gehen, Laufen). Drei trugen die Armbänder bei nicht-stan­dardisierten Bewegungen (Treppen steigen, Tisch abwischen, Staubsaugen) – jeweils an beiden Hand­gelenken. Die Genauigkeit der Schritte und der Distanz wurde mit Licht­sensoren an einem Laufband ermittelt. Die Genauigkeit der Herz­frequenz­messung erfassten wir mit einem EKG-Gerät, die des Kalorien­verbrauchs mittels Spiroergometrie­system mit Atemmaske.

Hand­habung Fitness­armband: 25 %

Ein Experte bewertete die Gebrauchs­anleitung. Täglicher Gebrauch: Zwei Experten bewerteten unter anderem Trage­komfort, Ables­barkeit sowie die intuitive Bedienung der Armbänder. Akku und Batterie: Die Betriebs­dauer bestimmten wir mit einer definierten Aktivität inklusive Bluetooth-Synchronisation und, wenn vorhanden, einer Herz­frequenz­messung. Zudem bewerteten wir die Dauer eines Lade­zyklus, die Batterie­anzeige, die Einfachheit des Ladens und des Akkuwechsels.

App und PC-Anwendungen: 20 %

Zwei Experten bewerteten Hand­habung, die Dauer des erst­maligen Einrichtens sowie Synchronisation der iOS- und Android-App und der PC-Software. Zudem beur­teilten wir die Vielseitig­keit der Apps und der mobilen Website.

Halt­barkeit: 15 %

Den Fall­test führten wir in Anlehnung an EN 60065 mit einer Fall­trommel und einer Fall­höhe von 80 cm durch. Wir simulierten 50 Stürze auf eine Steinplatte, anschließend führten wir eine Sicht- und Funk­tions­prüfung durch. Die Wasser­beständig­keit untersuchten wir nach Norm­prüfung IPx7, Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen. Außerdem prüften wir die Kratz­festig­keit der Displays und die Temperatur­empfindlich­keit mittels eines Temperatur­schranks bei +45 °C und –20 °C.

Schad­stoffe: 5 %

Gehäuse-, Armband- und Kunst­stoff­teile, die mit der Haut in Kontakt kommen sowie, wenn vorhanden, den Brust­gurt prüften wir auf Phthalate (Weichmacher) und in Anlehnung an das Dokument ZEK 01.2-08 auf PAK (poly­zyklische aromatische Kohlen­wasser­stoffe).

Daten­sende­verhalten: 0 %

Der Daten­verkehr zwischen der App und Servern im Internet wurde aufgezeichnet und, falls erforderlich, entschlüsselt. Kritisch lautete das Urteil, wenn Daten gesendet wurden, die zum Betrieb der App nicht erforderlich sind, zum Beispiel die Identität des Mobil­funk­netz­anbieters. Sehr kritisch lautete das Urteil, wenn die App ohne Hinweis an den Nutzer Kontakte aus dem Adress­buch über­trägt.

Bluetooth-Sicherheit: 0 %

Wir prüften das Pairing. Kritisch lautete das Urteil, wenn für das Verbinden lediglich eine Berührung des Armbands bzw. ein Knopf­druck nötig war. Sehr kritisch urteilten wir, wenn keine Identitäts­prüfung erforderlich war.

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