Fitness-App-Anbieter Zu wenig Auskunft

22.11.2017

Der Puls, die Wegstrecke, die Geschwindig­keit: Wer ein Fitness­armband oder eine Smartwatch und die zugehörige App nutzt, produziert persönliche Daten. Sammeln die App-Anbieter diese Informationen? Zu welchem Zweck speichern sie die Daten, an wen geben sie sie weiter? Nutzer haben Anspruch, all das zu erfahren. Die Marktwächter der Verbraucherzentralen haben geprüft, ob Anbieter ihre Auskunfts­pflicht erfüllen. Nutzer forderten die Infos von zwölf Unternehmen an. Nur A-Rival, Polar und Whitings antworteten angemessen. Die Übrigen gaben keine oder zu nichts­sagende Antworten. Die Verbraucherschützer haben Apple, Fitbit, Garmin, Jawbone, Striiv und Technaxx abge­mahnt. Auch unser Test von Smartwatches und Fitnessarmbändern offen­bart zu viele gesendete persönliche Daten und Mängel im Klein­gedruckten.

22.11.2017
  • Mehr zum Thema

    Wear­ables im Test Die besten Smartwatches und Fitness-Tracker

    - Fitness-Tracker und Smartwatches können Schritte zählen, den Kalorien­verbrauch anzeigen oder den Puls messen. Der Test zeigt, welche Modelle das am besten schaffen.

    Tracking Was ein einziger Tag am Handy über Surfer verrät

    - Einen Tag lang haben wir alles protokolliert, was unser Redak­teur Martin Gobbin online mit seinem Handy macht. Wir waren nicht die Einzigen: 128 Daten­sammler haben ihn...

    Spiele-Apps im Test Alles andere als kindgerecht

    - Kinder lieben sie, doch kindgerecht sind Hand­yspiele selten. Das liegt auch an Mitspielern, die Naziparolen und Pornografie ins Spiel bringen. Die Multimedia-Experten...