EPA und DHA: Warum sie so wichtig sind

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Omega-3-Fettsäure: Das Molekül als vergrößertes Modell.

Omega-3-Fettsäuren, speziell EPA und DHA, regeln wichtige Stoffwechselvorgänge, die nicht nur für Herz und Kreislauf von Bedeutung sind. Hier ein kurzes Fazit aus rund 15 000 Studien:

Klügere Kinder. Embryos und Neuge­borene brauchen EPA und DHA für die Entwicklung des Gehirns. Schwangere und Stillende müssen diese Fettsäuren des­halb ausreichend aufnehmen.

Günstigere Blutfettwerte. EPA und DHA senken den Triglyzeridspiegel, also die Neutralfette im Blut.

Bessere Durchblutung. Sie verbessern die Fließeigenschaften des Blutes, machen es dünnflüssiger. Das verringert die Gerinnungsgefahr.

Weniger Infarkte. Ablagerungen an den Arterien werden stabilisiert. Verstopfende Partikel können weniger leicht in die Blutbahn gelangen

Niedrigerer Blutdruck. Blutgefäße werden erweitert und elastischer. Das senkt den Blutdruck.

Weniger Arrhythmien. Über die Stabilisierung der Herzmuskelzellen verringert sich die Gefahr von Rhythmusstörungen und wiederholter Herzinfarkte.

Gelenkschutz. Insbesondere die EPA ist eine Vorstufe für hormonähnliche Reglerstoffe (Eicosanoide), die im Körper Entzündungen hemmen. Das schützt vor rheumatischen Gelenkerkrankungen und lindert Schmerzen.

Bessere Laune. Noch diskutiert wird der Einsatz von EPA und DHA für die Psyche. Möglicherweise können bei Erwachsenen Depressionen, aber auch Aggressionen bekämpft werden, bei Kindern auch Hyperaktivitätsstörungen.

Schlauere Senioren. Auch Alzheimer und andere Demenzerkrankungen werden mit zu niedrigen EPA- und DHA-Spiegeln im Blut in Verbindung gebracht.

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