Aus Nord- und Ostsee: Vier nicht bedrohte Fisch­arten

Fett­reich: Hering

Fisch Special

Fang­volumen: In Nord- und Ostsee wurden unter deutscher Flagge letztes Jahr 48 800 Tonnen Hering gefangen. Er ist damit der wichtigste deutsche Seewasser­fisch.

Bestand: Sehr stabil.*

Nähr­stoffe: Sehr fett­reicher Fisch mit einem hohen Anteil an Omega-3-Fett­säuren.

Zubereitung: Beliebt als Matjes in Salzlake, mariniert als Roll­mops und Bismarck-Hering. Schmeckt auch als frischer, „grüner“ Hering, dann oft viele Gräten.

Gräten­arm: Scholle

Fisch Special

Fang­volumen: Der Bestand in der Nordsee hat sich erholt und befindet sich auf einem Höchst­stand. 2014 wurden über 4 000 Tonnen gefangen.

Bestand: Sehr stabil.*

Nähr­stoffe: Im Vergleich zu anderen Salz­wasser­fischen hat die Scholle weniger Omega-3-Fett­säuren, ist allerdings auch weniger kalorienreich.

Zubereitung: In Mehl gewälzt, mit magerem Speck in Schmalz gebraten ist „Finkenwerder Speck­scholle“ ein Klassiker. Nur wenige Gräten.

Viele Omega-3-Fett­säuren: Makrele

Fisch Special

Fang­volumen: Makrelen legen große Distanzen zurück und werden nicht an der Küste, sondern auf hoher See gefischt. Deutsche Schiffe fingen 2013 fast 6 000 Tonnen.

Bestand: Sehr stabil.*

Nähr­stoffe: Von den hier gezeigten, nicht gefähr­deten Seefischen hat die Makrele den höchsten Gehalt an Omega-3-Fett­säuren: 2 777 Milligramm pro 100 Gramm.

Zubereitung: Dank ihres festen Fleisches gut zu verarbeiten – etwa gratiniert im Ofen mit Tomaten und Pinienkernen. Nur wenige Gräten.

Mager: Seelachs

Fisch Special

Fang­volumen: 2014 fingen deutsche Schiffe in der Nordsee 8 600 Tonnen Seelachs. Ursprüng­lich heißt er Köhler.

Bestand: Sehr stabil.*

Nähr­stoffe: Mager, hat die wenigsten Omega-3-Fett­säuren der vier Fische.

Zubereitung: Beliebt sind die Filets, etwa ange­braten mit Salz, Pfeffer, Zitrone. Auch als ganzer Fisch wenige Gräten.

* Quelle: WWF

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