First-e Meldung

Die Internetbank first-e hat sich vom deutschen Markt verabschiedet. Finanztest-Lesern war sie durch ihre attraktiven Tagesgeldsätze bekannt geworden. Seit Oktober ist es first-e-Kunden nicht mehr möglich, ihre Konten über Internet einzusehen und zu verwalten. Kundenberichten zufolge gab es schon in der Zeit zuvor Probleme, die Internetbank zu erreichen.

Auf ihrer Internetseite hatte first-e angekündigt, verbliebene Einlagen ab dem 2. Oktober automatisch an ihre Muttergesellschaft Banque d´Escompte in Paris zu transferieren ­ zu veränderten Konditionen, die nicht näher beschrieben wurden. Eine für deutsche Sparer schwer zu akzeptierende Alternative. So blieb manchem nur der Wechsel zur DAB-Bank (www.dab-bank.de), die als von first-e empfohlener neuer Geschäftspartner einen kostenlosen Transfer der Einlagen anbot. Zum lukrativen Parken kleinerer Summen ist die DAB-Bank freilich kaum zu empfehlen. Eine Festgeldanlage mit 4-prozentiger Verzinsung wird erst für Beträge ab 30.000 Euro angeboten. Als Alternative verweist ein Sprecher auf Geldmarktfonds.

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