Die französische Internetbank first-e schloss zum 2. Oktober 2001. Wer daraufhin nicht sein Konto zur Direkt Anlage Bank (DAB) übertragen hat, findet es jetzt bei der Pariser Banque d'Escompte. Die hat jedoch den Onlinezugriff gesperrt und zahlt keine Guthabenzinsen mehr.

Verspätete Wechselwillige können unter www.first-e.com/de/hilfe/index.php3 ein Formular herunterladen. Nach dessen Einsendung per Fax oder Post wird das Konto aufgelöst und der Rest nach Deutschland überwiesen. Das kostet jetzt insgesamt 60 Euro ­ plus eventueller Gebühren der Empfängerbank.

Das Geld bei der Banque d'Escompte zu lassen, hat wenig Sinn, denn es gibt keine Tagesgeldzinsen. Anders als bei der first-e, die bis zu 6 Prozent Zinsen zahlte und damit erheblich Furore machte. Man kann auch ein reguläres Girokonto einrichten. Aber dazu muss man persönlich in Paris vorsprechen. Zudem kostet die Kontoführung ab dem 1. Januar 2002 monatlich 15 Euro.

Tipp: Der deutsch-französische Euro-Info-Verbraucher e.V. in Kehl hat inzwischen die Vermittlung zwischen der Banque d'Escompte und unzufriedenen Kunden angeboten:

Euro-Info-Verbraucher e. V.
Frau Dr. Anke de Villepin
Kinzigstr. 22
77694 Kehl
Tel. 0 78 51/9 91 48 15
de.villepin@euroinfo-kehl.com
www.euroinfo-kehl.com

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