Verursacht ein Arbeitnehmer mit einem Firmenwagen einen Unfall, kann ihn das teuer zu stehen kommen. Der Arbeitgeber kann einen Anteil der Reparaturkosten von seinem Mitarbeiter verlangen, wenn er sich fahrlässig verhalten hat.

Das Landesarbeitsgericht von Rheinland-Pfalz verurteilte einen Mann dazu, sich nach einem Auffahrunfall mit 1.000 Mark an den Reparaturkosten des Firmenautos zu beteiligen (Az. 5 Sa 391/01). So hoch wäre die Selbstbeteiligung bei einer Vollkaskoversicherung des Firmenautos gewesen. Wie viel Geld von einem Mitarbeiter verlangt werden kann, hänge aber vom Einzelfall ab.

Der Mitarbeiter kann sich das Geld nicht von seiner Privathaftpflichtversicherung zurückholen. Die zahlt nämlich nicht für Schäden, die im Rahmen einer beruflichen Tätigkeit entstanden sind.

Selbst wenn die Firma eine Kaskoversicherung ohne Selbstbehalt hat, kann ein Crash teuer werden: Die Versicherung zahlt zwar, kann aber einen Teil des Geldes vom Unfallfahrer zurückverlangen.

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