Der beim Bundesfinanzhof erfolglose Kläger, der den privaten Nutzen seines gebraucht gekauften Firmenwagens mit weniger als 1 Prozent vom Listenpreis versteuern wollte, hat keine Verfassungsbeschwerde eingereicht. Trotzdem ist noch nicht alles verloren für Fahrer, die ebenfalls ohne Fahrtenbuch weniger versteuern wollen.

Beim Bundesfinanzhof (BFH) ist zu dieser Frage noch ein anderes Musterverfahren anhängig, das voraussichtlich noch in diesem Jahr entschieden wird (Az. III R 14/99). Wer will, kann unter Hinweis auf das Aktenzeichen weiter Einspruch gegen offene Steuerbescheide einlegen und die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs abwarten. Geht sie für den Kläger negativ aus, kommt es vielleicht in diesem Verfahren zur Verfassungsbeschwerde.

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