Fingro Vorsorgeplan Schnelltest

Angebot: Die Fingro AG bietet mit dem Fingro Vorsorgeplan eine fondsgebundene Risikolebensversicherung an. Die Beiträge fließen in Fonds. Der Versicherungsschutz wird durch das Fondsvermögen finanziert, das bei guter Entwicklung die Versicherungssumme übersteigen kann. Der Todesfallschutz kann zum Beispiel durch Berufsunfähigkeitsschutz ergänzt werden. Er genügt den meisten unserer Kriterien für solche Policen.

Der Versicherte vereinbart eine Mindestauszahlung, beispielsweise 50 000 Euro für den Todesfall, 1 000 Euro Monatsrente bei Berufsunfähigkeit. Läuft die Fondsanlage gut, bekommen seine Angehörigen im Falle seines Todes mehr Geld als die Mindestsumme („101 Prozent“ des Fondsguthabens), sonst mindestens die vereinbarte Summe. Bei Berufsunfähigkeit bekommt er die vereinbarte Rente, bei gutem Anlageerfolg mehr.

Vorteil: Der Versicherte kann aus einer sehr guten Fondspalette sein Portfolio zusammenstellen. Die Mischung kann er ab Januar 2007 ohne Aufpreis beliebig oft verändern.

Nachteil: Nach einer Frist von fünf Jahren wird jährlich überprüft, ob das vorhandene Fondsvermögen für die vereinbarte Leistung noch ausreicht. Bei einer ungünstigen Fondsentwicklung muss der Kunde entweder deutlich höhere Beiträge zahlen oder sein Versicherungsschutz wird gekürzt. Überschüsse senken nicht den Beitrag, sondern werden an ihn oder die Angehörigen ausgeschüttet.

Fazit: Beitrag und Versicherungsleistung sind von der Entwicklung des Fondsvermögens abhängig. Der Beitrag kann steigen oder die Leistung sinkt. Das ist für eine Todesfallabsicherung ebenso wie für den wichtigen Berufsunfähigkeitsschutz zu riskant.

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