Der Ehemann von Bundes­kanz­lerin Angela Merkel erzähle von seiner „neuesten Geheim­investition“. So lockte ein Link in einer E-Mail eine Frau zum Broker Solutions Markets. Der zog nach dem Registrieren 250 Euro per Kreditkarte ein. Sein „Handels­system“ wies Gewinne aus. Mitarbeiter drängten telefo­nisch, mehr zu investieren. Auszahlen war nicht ohne Weiteres möglich. Leider handelt es sich nicht um einen Einzel­fall.

Oft geht es um Kryptowährungen

Thomas Beutler von der Verbraucherzentrale des Saar­landes in Saarbrücken beob­achtet: „Unseriöse Broker treiben vermehrt ihr Unwesen.“ Oft gehe es um Kryptowährungen wie Bitcoin. Sie nutzten soziale Medien wie Instagram, WhatsApp- und Telegram-Gruppen.

So funk­tioniert die Masche

Die Masche ist jeweils ähnlich: Mit reißerischen Links locken die Broker online auf ihre Seiten. Weitere Warnzeichen: Der Broker sitzt im nicht­europäischen Ausland, fordert keinen Identitäts­nach­weis oder es reichen einge­scannte Ausweiskopien, Mitarbeiter drängen hartnä­ckig, mehr Geld zu investieren, die Auszahlung erweist sich als schwierig bis unmöglich.

Vor diesen Anbietern warnt die Stiftung Warentest

Beut­lers jüngster Fall: Asset Gates. Solutions Markets und Asset Gates antworteten auf Finanztest-Anfrage nicht. Wir setzen beide auf unsere Warnliste Geldanlage.

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