Zahlreiche Sparkassenkunden sind verunsichert, weil sie nicht wissen, ob ihre Sparkassenzertifikate sicher sind.

Zwar verkauften Sparkassen ihren Kunden auch Zockerpapiere wie die derzeit wertlosen Zertifikate der amerikanischen Pleitebank Lehman. Die sogenannten Sparkassenzertifikate haben damit aber nur den Titel „Zertifikat“ gemein.

Sparkassenzertifikate sind sichere Spareinlagen, vergleichbar dem Sparbuch.

Die 446 Sparkassen in Deutschland gehören den Städten und Gemeinden. Die Institute sichern alle Spareinlagen, Sparbriefe und von Sparkassen herausgegebene Inhaberschuldverschreibungen gegenseitig ab.

Um die Verwechslungsgefahr abzuwenden, haben einige Institute wie die Mittelbrandenburgische Sparkasse schon begonnen, diese Anlagen umzubenennen. Statt des in Verruf geratenen Begriffs „Zertifikat“ verwenden sie jetzt vertrauenserweckendere Namen wie „Festzinssparen“.

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