Einlagensicherung: Gut geschützt

Für die Sicherheit der Kundeneinlagen sorgen die Sicherungssysteme der Banken und, falls alle Stricke reißen, der Staat. Zu den Kundeneinlagen zählt Geld auf Girokonten und Sparkonten, Festgeld, Tagesgeld und Sparbriefe. Nicht geschützt sind Bankanleihen sowie Zertifikate. Fonds bleiben als Sondervermögen von einer Pleite unberührt. Gesetzlich geschützt sind pro Bank und Kunde 90 Prozent der Einlagen, maximal 20 000 Euro. Die Grenze soll jetzt EU-weit auf 50 000 Euro angehoben werden.

Private Banken: Die restlichen 10 Prozent und Beträge über 20 000 oder 50 000 Euro sind über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken abgesichert. Es ist aber nicht jede Bank Mitglied der freiwilligen Sicherung (mehr bei www.bdb.de). Für Banken mit Sitz in den Niederlanden oder Österreich gelten teilweise andere Grenzen.

Sparkassen und Volksbanken: Wenn eine Sparkasse oder eine Volksbank in Schwierigkeiten gerät, springen die Schwesterinstitute ein, sodass es nicht zur Pleite kommt.

Bausparkassen: Auch das Geld bei Bausparkassen ist über eigene ­Sicherungssysteme in voller Höhe abgesichert.

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