Geht eine Spende direkt an den Papst, müssen deutsche Finanz­ämter sie nicht anerkennen. Das entschied das Finanzge­richt Köln im Fall einer Steuerberatungs­gesell­schaft, deren Geschäfts­führer dem Papst bei einer Audienz einen Scheck über 50 000 Euro über­reichte. Der Vatikan gehöre nicht zur Europäischen Union oder zum Europäischen Wirt­schafts­raum. Die Spender könnten deshalb keine Steuern sparen (Az. 13 K 3735/10). Der Streit kann noch beim Bundes­finanzhof weitergehen.

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