Checkliste: Richtig versichert

Studierende und Berufseinsteiger sollten sich am besten schon vor dem Gespräch mit einem Vermittler oder Finanzberater über ihren Bedarf klar sein. Finanztest sagt, welcher Schutz notwendig ist.

  • Privathaftpflicht: Studierende sind in der Regel über die Familienversicherung mitversichert. Spätestens sobald sie in den Beruf einsteigen, müssen sie sich selbst versichern. Gute Angebote für Singles gibt es für rund 70 Euro im Jahr.
  • Krankenversicherung: Ab 25 müssen sich Studierende in der gesetzlichen Krankenversicherung selbst versichern. Sind die Eltern privat versichert, kann der Student das auch tun. Ein Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung ist dann aber bis zum Studienabschluss nicht mehr möglich.
  • Auslandsreise-Krankenversicherung: Der Versicherer trägt die Kosten für medizinische Behandlungen im Ausland. Jahresverträge gelten für mehrere Reisen im Jahr von jeweils sechs bis acht Wochen. Wer länger verreist, braucht einen Vertrag für die Einzelreise.
  • Berufsunfähigkeitsversicherung: Berufseinsteiger sollten unbedingt für dauerhafte Einkommensverluste durch Krankheit oder nach einem Unfall vorsorgen. Studenten können sich früh für den angestrebten Beruf absichern. Für junge Kunden ist der teure Schutz oft günstiger, weil sie meist noch gesünder sind. Es empfiehlt sich, den Schutz als selbstständige Versicherung (siehe Test Berufsunfähigkeitsversicherung) abzuschließen oder in Kombination mit einer Risikolebensversicherung.
  • Kfz-Haftpflichtversicherung: Fahranfänger können deutlich sparen, zum Beispiel wenn sie sich über dieselbe Gesellschaft wie die Eltern versichern. Weitere Tipps dazu im Test Autoversicherung.

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