Wer gemein­sam durchs Leben geht, sollte auch beim Geld die Weichen richtig stellen. Verheiratete und unver­heiratete Paare müssen dabei unterschiedliche Schwer­punkte setzen. Sind beide Partner vernünftig abge­sichert? Wann lohnt ein Wechsel der Steuerklasse? Welche Versicherungen sind wichtig? Wo lässt sich zu zweit sparen? Unser Finanz­check für Paare zeigt vier Lösungen für vier Paar-Typen: Klassische und Patchwork-Familie sowie kinder­lose Paare mit und ohne Kinder­wunsch.

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SpecialFinanz­check für PaareFinanztest 06/2019
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Geld und Liebe

Rund 400 000 Paare geben sich jähr­lich das Ja-Wort. Und gehen damit einen (hoffentlich) langen Bund ein, der Auswirkungen auf viele Bereiche ihres Lebens hat. Auch finanziell: Eine Ehe hat steuerliche Vorteile und schafft einen Platz in der Erbfolge des anderen. Auch eine Hinterbliebenenrente bekommen nur verheiratete Partner. Paare, die nicht heiraten wollen, können sich ebenfalls gegen­seitig absichern, müssen allerdings auf andere Instru­mente zurück­greifen, die wir in unserem Artikel vorstellen.

Das bietet der Finanz­check für Paare der Stiftung Warentest

Konkrete Beispiele. Wir zeigen die besonderen finanziellen Heraus­forderungen von Part­nerschaften anhand von vier typischen Modell­fällen: Der eher klassischen Familie, dem unver­heirateten Paar, der Patchwork-Familie und dem jungen Paar mit Kinder­wunsch.

Versicherungs-Check. In einer umfang­reichen Tabelle zeigen wir, welche Versicherungen zusammengelegt werden können. Auch bei unver­heirateten Paaren braucht man für viele Versicherungen nur einen Vertrag. Das spart Geld.

Konto­modelle. Mit dem richtigen Konto­modell können Paare Konflikte vermeiden. Wir zeigen vier verschiedene Modelle mit zwei oder drei Konten, die sich für unterschiedliche Typen eignen, je nach Verdienst und Ausgabever­halten.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Artikel aus Finanztest 6/2019.

Vier Modell­paare

Kein Paar gleicht dem anderen. Jedes Paar muss individuell prüfen, wie weit es die Finanzen gemein­sam regeln will und wie weit die Partner einander absichern. Um die Vielfalt existierender Paar-Konstellationen abzu­bilden, haben wir für diesen Artikel vier Musterfälle entworfen: die klassische Familie, das unver­heiratete Paar, die Patchwork-Familie und das junge Paar mit Kinder­wunsch. Alle Modell­fälle haben unterschiedliche Schwer­punkte, die sie mit ihren unterschiedlichen finanziellen Möglich­keiten angehen wollen.

Gleichberechtigt abge­sichert

Gerade bei einer klaren Aufteilung von Erwerbs- und Familien­arbeit sind Absprachen besonders wichtig. Obwohl Kinder­erziehung in gewissem Umfang von der Renten­versicherung anerkannt wird, kommen Hausmänner und -frauen trotzdem selten auf auskömm­liche Renten­ansprüche. Sie müssen daher gemein­sam mit dem Partner oder der Part­nerin vorsorgen. Vor allem für kinder­reiche Familien ist ein Riester-Vertrag oft ein guter erster Baustein für eine zusätzliche Alters­vorsorge. Damit ist eine vernünftige Absicherung im Alter aber meist noch lange nicht abge­schlossen. Unser Artikel veranschaulicht, wie Partner diese Frage klären können.

Zusammen leben, zusammen versichern

Große Spar­potenziale haben Paare, die zusammenziehen. Sie können Strom, Heiz­kosten und Internet-Verträge teilen. Aber auch viele Versicherungen werden in doppelter Ausführung über­flüssig. Pro Haushalt reicht zum Beispiel eine Privathaftpflichtversicherung. Ziehen zwei unterschiedlich versicherte Menschen neu zusammen, kann der jüngere Vertrag gekündigt werden, häufig sogar sofort. Wie es bei anderen Versicherungen läuft, haben wir in einer über­sicht­lichen Tabelle zusammengefasst.

Und nun: Viel Spaß beim Planen!

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