Gute Nachrichten für kränkelnde Steuerzahler. Zwar können nach einem Urteil des Finanzgerichts Berlin (Az. 4 K 4107/99) Kosten für rezeptfreie Medikamente, die von der Kasse nicht erstattet werden, nur dann als außergewöhnliche Belastung abgezogen werden, wenn eine ärztliche Bescheinigung die medizinische Notwendigkeit bestätigt. Bei einer chronischen Erkrankung reicht aber schon eine Empfehlung des Arztes für eine laufende Anwendung namentlich bezeichneter Medikamente in "vertretbarem Rahmen".

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