Das nach einer Webattacke abgeschaltete Internetbanking-Angebot der Finanzagentur steht seit Dienstag wieder zur Verfügung. Noch in dieser Woche sollen an alle für das Internetbanking registrierten Kunden neue PIN versendet werden.

Noch keine Ermittlungsergebnisse

Die Vergabe der neuen Pins ist laut Finanzagentur eine reine Vorsichtsmaßnahme. Damit soll Nutzern des Angebots ein Höchstmaß an Sicherheit geboten werden. Ergebnisse der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen liegen aktuell noch nicht vor. Nach derzeitigem Ermittlungsstand steht noch nicht fest, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang für die Angreifer ein Zugriff auf personenbezogene Daten möglich war und auch wirklich stattgefunden hat.

Abschaltung nach Angriff

Als erste Maßnahme wurde nach dem Angriff auf den Webserver der Finanzagentur und den zeitgleich eingehenden Hinweisen auf eine Sicherheitslücke am 10. März alle Webserver und das Internetbanking der Finanzagentur umgehend abgeschaltet. Somit konnte eine eventuell bestehende Sicherheitslücke nicht mehr ausgenutzt und keine weiteren Angriffe ausgeführt werden. Finanztest hatte über die Abschaltung des Onlinebankings berichtet. Betroffen waren von der Abschaltung insgesamt 190 000 Kunden, die ein Schuldbuchkonto haben.

Server jetzt sicherer

Bevor die Webserver der Finanzagentur und das Internetbanking wieder ans Netz gehen konnten, wurden die Server vom Bundesamtes für die Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) einer Sicherheitsüberprüfung unterzogen. Entsprechende Empfehlungen wurden danach auf den Systemen implementiert.

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