So haben wir getestet

Im Test: 15 Filter­kaffee­maschinen, davon sieben mit Glas-, vier mit Thermos­kanne sowie vier mit Mahl­werk und Glaskanne. War am Gerät ein Aromaschalter vorhanden, akti­vierten wir ihn bzw. wählten die mitt­lere oder die Stan­dard­einstellung. Die Maschinen kauf­ten wir im Februar und März 2018 im Handel, die Preise ermittelten wir im Mai 2018 über­regional im Handel. Für die Preise der Ersatz­kannen befragten wir im Juni 2018 die Anbieter.

Sensorische Beur­teilung des Kaffees: 35 %

Ein auf Kaffee geschultes Panel (Prüfgruppe) mit acht Personen verkostete die Brühungen von drei oder vier sowie von acht Tassen Kaffee. Zubereitet wurde ein Marken­kaffee mit mittel­hartem Wasser mit jeweils gleicher Menge. Jeder Prüfer verkostete jedes Produkt anonymisiert und randomisiert zweimal und beschrieb den Kaffee hinsicht­lich Aussehen, Geruch, Geschmack, Mund­gefühl und Nachgeschmack. Die Auswertung erfolgte mit statistischen Methoden, signifikante Unterschiede zwischen den in den Filter­kaffee­maschinen bereiteten Kaffees wurden bewertet sowohl für die Brühung von drei oder für vier als auch für acht Tassen. Zusätzlich wurde fest­gestellt, ob es Unterschiede beim Kaffee gibt, wenn er für drei beziehungs­weise vier sowie für acht Tassen zubereitet wurde.

Brühen: 25 %

Die Zubereitungs­zeit von 8 Tassen Kaffee und die Kaffee­temperatur nach Brühende wurden direkt in der Kaffee­kanne unter dem Filter in Anlehnung an DIN EN 60661 gemessen. Anschließend wurde die halbe Menge Kaffee (vier Tassen) auf der Warmhalteplatte bzw. in der Thermos­kanne warm­gehalten. Die Temperatur beim Warmhalten auf der Platte wurde nach 20 und 40 Minuten, in der Thermos­kanne nach 1 und 2 Stunden über­prüft. Der Extrakt­gehalt wurde im Kaffee nach dem Brühen bestimmt.

Hand­habung: 20 %

Ein Experte beur­teilte die Gebrauchs­anleitung, fünf erfahrene Nutzer (Frauen und Männer unterschiedlichen Alters) den täglichen Gebrauch: unter anderem Wasser einfüllen, Filter einsetzen und entnehmen, Kanne einsetzen, Kaffee ausgießen, Schalter, Anzeigen und Markierungen ablesen. Wir bewerteten auch das Reinigen der kompletten Maschine und das Entkalken.

Umwelt­eigenschaften: 10 %

Der Strom­verbrauch wurde beim Brühen von acht Tassen Kaffee, beim Warmhalten bis zur auto­matischen Endabschaltung sowie bei Standby und Aus gemessen. Drei Personen beur­teilten das Geräusch beim Brühen und Mahlen.

Halt­barkeit: 5 %

Für die Spül­maschinen­festig­keit wurden Teile, die nach Herstel­ler­angabe in der Spül­maschine gereinigt werden dürfen und bei denen eine Reinigung in der Maschine nicht explizit ausgeschlossen wird, 40 Mal bei 60 °C gespült. Anschließend untersuchten wir sie auf Wasser­ansamm­lungen, Material­ver­änderungen und Pass­genauigkeit. Material­festig­keit: Wir unterzogen die entnehm­baren Form­teile in Anlehnung an die DIN EN 60335–1 einer Schlagprüfung. Bei den Maschinen mit Mahl­werk beur­teilten wir die Robustheit des Mahl­werks nach 120 Mahl­vorgängen für 8 Tassen.

Sicherheit: 5 %

Die Prüfung der elektrischen Sicherheit erfolgte in Anlehnung an EN 60335–1 und EN 60335–2–15 unter anderem auf Erwärmung, Feuchtig­keits­beständig­keit und unsachgemäßen Betrieb. Zusätzlich wurde unter anderem die Möglich­keit von Fehlbedienungen beur­teilt sowie die Oberflächen­temperatur an berühr­baren Bauteilen in Anlehnung an EN ISO 13732–1.

Schad­stoffe: 0 %

Für alle Geräte wurde der Geruch im unbe­nutzten Zustand geprüft und nach dem Brühen von Wasser in der Kaffee­maschine. Nach einer Stand­zeit von 15 Stunden nach Erstinbetrieb­nahme erfolgte die Bestimmung der Schad­stoffe im Heiß­wasser. Es wurde auf Nickel, Blei, Kupfer und Zink getestet.

Abwertungen

Abwertungen führen dazu, dass sich Produktmängel verstärkt auf das test-Qualitäts­urteil auswirken. Sie sind mit einem Stern­chen *) gekenn­zeichnet. Folgende Abwertungen haben wir einge­setzt: Ab gut (2,1) in den Prüf­punkten Zubereitungs­zeit von acht Tassen sowie Kaffee­temperatur beim Warmhalten werteten wir Brühen ab. Sind die Urteile gleich oder nur gering­fügig schlechter als diese Noten, ergeben sich nur geringe negative Auswirkungen. Je schlechter die Urteile, desto stärker ist der jeweilige Abwertungs­effekt.

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TestFilter­kaffee­maschinen im Test27.07.2018
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