Filmfonds Meldung

Die Apollo Media investierte auch in den Film „Elvis“.

Eine Tochter der Sparkasse KölnBonn, die S-Profinanz KölnBonn GmbH, ist wegen falscher Informationen über die Ausfallversicherung für einen Filmfonds vom Oberlandesgericht (OLG) Köln zu Schadenersatz verurteilt worden. Sie muss einem Anleger rund 15 000 Euro ersetzen. Zudem muss sie den Anleger von Rückforderungen des Finanzamts für Steuervorteile freistellen (Az. 24 U 123/07, nicht rechtskräftig).

Der Mann hätte sich nicht an der Apollo Media GmbH & Co. 3. Filmproduktion KG beteiligt, wenn er besser informiert gewesen wäre, urteilte das OLG. So aber kannte er die vom damaligen Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen geäußerten Zweifel an der Zahlungsfähigkeit des Erlösausfallversicherers New England International Surety Inc. nicht. Anders als die Vorinstanz sah das OLG keine Pflichtverletzungen beim Anleger, weil dieser sich auf die mündliche Auskunft des Vermittlers verlassen und diese nicht im Prospekt überprüft hatte. Nach Ansicht der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte hilft das Urteil auch Anlegern der Apollo Media Fonds 2, 3, 4 und 5. Auch sie wurden häufig falsch über den Ausfallversicherer informiert.

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