Filmfonds Meldung

Die VIP Gruppe produzierte mit Anlegergeld u. a. auch den Film „Black Book“. Doch selbst erfolgreiche Filme bescherten Anlegern Verluste.

Filmfondsanleger mit hohen Verlusten gewinnen zunehmend Schadenersatzprozesse gegen Verantwortliche.

Medienfonds VIP 4. Gleich in sieben Fällen verurteilte das Landgericht München I jetzt die Hypovereinsbank zu Schadenersatz an Anleger des Medienfonds VIP 4 (Urteile nicht rechtskräftig). Die Bank habe ihre Darlehenspflichten verletzt. Anleger hätten nicht dazu gezwungen werden dürfen, rund 45 Prozent ihrer Beteiligung an dem Fonds über ein Darlehen bei der Hypovereinsbank zu finanzieren.

Über die Höhe des Schadenersatzes, den die Bank zahlen soll, werde das Gericht noch entscheiden, erklärten Anwälte der Kanzlei KWAG in Bremen und Dietmar Kälberer in Berlin. Sie vertreten über 500 Geschädigte.

Filmfonds Vif 3. KG. Im Fall einer Anlegerin des Babelsberger Filmfonds verurteilte das Oberlandesgericht München die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche zu Schadenersatz (Az. 8 U 3238/06). Ihr Gutachten habe die falsche ­Risikobeurteilung des Fonds im Prospekt als zutreffend dargestellt.

  • Die VIP Medienfonds und der Filmfonds Vif 3. KG stehen auf der Warnliste.

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