Filmfonds Meldung

Anleger des geschlossenen Filmfonds „Lord Zweite“ von Hannover Leasing aus Pullach haben gute Aussichten, Geld zurück­zubekommen, das sie dem Finanz­amt nach­zahlen mussten. Das Finanzge­richt München erklärt in einem Bescheid vom 19. Dezember 2013, dass das Finanz­amt München dem Fonds Verluste für das Jahr 2000 zu Unrecht aberkannt hat (Az. 1 K 2603/11).

Filmfonds hatten durch Kosten für die Film­produktion am Anfang hohe Verluste. Anleger machten die Verluste geltend und drückten damit ihre Steuerlast. Das Finanz­amt München argumentierte aber später, die dürften die Verluste nicht ansetzen, weil das Geld nicht voll in die Film­herstellung geflossen sei. Es forderte Steuern nach. Dagegen setzte sich Hannover Leasing zur Wehr.

Bis Redak­tions­schluss war nicht klar, ob das Finanz­amt den Bescheid akzeptiert. Der Prozess gilt als Muster­verfahren für sieben weitere Filmfonds von Hannover Leasing. Auf sie dürfte das Ergebnis über­tragen werden. Die Anleger hätten dann Glück: Das Finanz­amt müsste ihr Geld mit 6 Prozent Zins zurück­zahlen.

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