Filmdigitalisierung Meldung

Das Schmalfilmschätzchen ist gerettet: Doch die Kopie auf DVD ist nicht eben billig.

Service-Unternehmen überspielen Filme und Videobänder auf DVD.

Unter dem Namen Digit fertigt Foto Quelle von analogen Videokassetten (VHS-C, S-VHS, 8-mm- und Hi-8-Video) eine DVD an. 60 Minuten kosten knapp 20 Euro. So können Videos zukunftssicher archiviert werden. Auch traditionelle Super-8- und 16-mm-Filmer können ihre alten „Zelluloidschätze“ digitalisieren lassen. Das kostet bei Quelle fast 80 Euro. Bislang gab es den Transfer von einer Stunde Super-8-Film auf DVD bei entsprechenden Dienstleistungsanbietern kaum unter 100 Euro. Der Preis hängt außerdem stark vom Zustand des alten Filmmaterials ab. Die Angebote finden Interessierte einfach per Internet-Suchmaschine (zum Beispiel www.google.de) unter Eingabe der Suchwörter „Super-8 digitalisieren“.

Billiger ist es in jedem Fall, mit dem vorhandenen Filmprojektor die Filme auf eine Leinwand zu projizieren und dort direkt mit einem digitalen Camcorder abzufilmen. Das ist aber wegen der Synchronisation etwas schwierig. Und die Bildqualität lässt arg zu wünschen übrig. Für ungefähr 100 Euro kann man sich aber auch eine besser geeignete Projektionsvorrichtung selbst zusammenbauen (siehe beispielsweise www.video-optik.de/glasscreen/index.htm).

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