Tipps rund um das Thema Fieber

Körpertemperatur: „Normal“ sind etwa 36,5 bis 37 Grad Celsius. Nach dem Eisprung erhöht sich die Körpertemperatur um etwa 0,5 Grad. Die höchsten Werte werden am frühen Abend gemessen.

Exakt Messen: Messen im After liefert die genauesten Werte, ist medizini­scher Standard („Körperkernwert“). Unter der Zunge: meist 0,2 bis 0,4 Grad Celsius höher als unter der Achsel (Erwachsene).

Fieberursachen: Erkältung, Atemwegsinfektionen, manche Darminfektion, Schilddrüsenüberfunktion, Tumoren.

Grenzfälle: Fieber knapp unter 38 Grad Celsius eventuell durch Entzündung der Herzinnenhäute oder des Herzmuskels.

Symptome und Diagnosen: Frieren und Schüttelfrost sind meist ein Hinweis auf steigende Temperaturen. Schweißausbrüche signalisieren, dass das Fieber nicht weiter steigt oder sogar sinkt.

Kinder: Auffallend kalte Hände und Füße sind ein Hinweis auf einen weiteren Temperaturanstieg. Warme oder heiße Hände und Füße signalisieren in der Regel, dass das Fieber seinen Höhepunkt erreicht hat. Fieberanfälle bei Kindern ohne ersichtlichen Grund vergehen meist nach drei bis vier Tagen von allein.

Zum Arzt: Bei länger anhaltendem Fieber über zwei bis drei Tage, wenn bei Kindern die Temperatur über 38 Grad Celsius steigt, bei Erwachsenen über 39 Grad. Generell bei Fieber in den ersten Lebens­mona­ten, Fieberkrämpfen, Apathie, schlechtem Gesamtzustand, roten Hautflecken, Berührungsempfindlichkeit, starkem Durst, trockenen Schleimhäuten, starkem Flüssigkeitsverlust, bei Vorerkrankungen oder chroni­schen Erkrankungen.

Thermometer: Manches Thermome­ter lässt keinen Batteriewechsel zu – beim Kauf auch darauf achten. (Glas-)Thermometer immer in der Hülle lagern.

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