Selbst Ärzte wissen über Fibromyalgie nicht immer Bescheid. Doch nicht nur deshalb ist die Diagnose der Schmerzkrankheit so schwierig und zieht sich manchmal über Jahre hin – mit Röntgenbildern, Ultraschallbefunden oder Laborwerten ist die Erkrankung nicht zu erfassen. Die Schmerzen beginnen meist an einer einzigen oder wenigen Stellen, zum Beispiel der Lenden- oder Halswirbelsäule und breiten sich im Lauf der Jahre über den gesamten Bewegungsapparat aus. Vor allem Muskeln, Sehnenansätze und Gelenke sind betroffen. Charakteristisch sind bestimmte Schmerzdruckpunkte an Schultern, Brustkorb, Ellbogen, Hüften und Kniegelenken. Folge der Erkrankung können Schlafstörungen, Erschöpfungszustände, verminderte Leistungsfähigkeit sein.

Zwei neue Bücher wenden sich jetzt an Betroffene, um ihnen den Weg zur richtigen Diagnose und sinnvollen Behandlung zu erleichtern.

Wolfgang Brückle:
Fibromyalgie – das unbekannte Rheuma
Urania Verlag, Berlin 2002
64 Seiten, 8,90 Euro

Eva Felde/Ulrike Novotny
Schmerzkrankheit Fibromyalgie
Trias Verlag, Stuttgart 2002
175 Seiten, 19,95 Euro

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