Feuerwerksschäden Meldung

Über 150 Millionen Mark lassen sich die Deutschen voraussichtlich auch dieses Jahr wieder ihre Silvesterknallerei kosten. Die Folgeschäden bewegen sich bedauerlicherweise in ähnlichen Größenordnungen. Viele Millionen davon müssen allein die Versicherungen für Feuerwerksschäden an Autos bezahlen, denn Raketen, Kanonenschläge, Feuerräder und Fontänen hinterlassen ihre Spuren.

Besonders heimtückisch ist aber nicht der "normale" Feuerwerkskörper, sondern die sonst eher harmlose Wunderkerze: Sie frisst in nur wenigen Sekunden nicht mehr entfernbare Brandwunden in die Karosserie, es muss neu lackiert werden. Die Schmauchspuren explodierender Knallkörper lassen sich dagegen meist noch mit Poliermitteln beseitigen. Richtige Brandstellen verschwinden allerdings nicht mehr. Und wenn keine Kaskoversicherung abgeschlossen wurde, gibt es auch keinen Pfennig zurück.

Für Schäden ist natürlich der Verursacher verantwortlich. Gegebenenfalls muss man in der Nachbarschaft nach Zeugen suchen. Die Teilkasko zahlt meist für Schäden durch Brand und Explosion, wie sie für Silvester typisch sind. Außerdem werden Glasschäden ersetzt. Gibt es auch Beulen und Schrammen zu beklagen, hilft nur noch die Vollkaskoversicherung.

Tipps

- Auto am besten aus der voraussichtlichen Schusslinie bringen, also beispielsweise für Silvester im Parkhaus abstellen.

- Besonders gefährdet sind Autos unter oder in der Nähe von Balkonen, die Silvester häufig zu Abschussrampen für Feuerwerkskörper werden.

- Wer zwischen 23.30 und 1 Uhr früh mit dem Wagen durch die Stadt fährt, geht ein hohes Risiko ein.

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