Vor Feuchte schützen

Regen. Am und im Haus kann er schwere Schäden anrichten. Deshalb Regenrinnen, Fallrohre und Bodenabflüsse säubern ­ mindestens einmal jährlich nach dem Laubfall.

Kontrolle. Greifen Sie beim nächsten Starkregen zum Regenschirm und kontrollieren Sie rund ums Haus, ob das Wasser ungehindert ablaufen kann und ob Rinnen und Rohre dicht sind. Kleine Leckagen lassen sich mit speziellem Bitumenklebeband (im Dachdeckerhandel erhältlich) auch provisorisch abdichten.

Dachschäden. Defekte oder verrutschte Ziegel umgehend reparieren lassen. Wenn der Dachdecker ohnehin vor Ort ist, sollten Sie ihn auch Kehl- und Anschlussbleche (zum Beispiel am Schornstein) überprüfen lassen.

Vorbeugen. Sorgfältige Bauwerksabdichtung und leistungsfähige Drainage können vor feuchten Kellern schützen. Bei problematischem Baugrund ist es billiger und Ärger sparender, auf einen Keller zu verzichten. In jedem Fall ist es ratsam, Niederschlagswasser mit Hilfe von Dachüberständen, Vordächern und pfiffiger Gartengestaltung möglichst weit vom Haus wegzuleiten ­ zum Beispiel in einen Gartenteich.

Baufeuchte. Vorsicht beim Bezug von Neubauten oder nach Umbau- und Renovierungsarbeiten. In den Baustoffen steckt viel Wasser, das erst im Laufe vieler Monate entweichen kann. In dieser Zeit ist richtiges Heizen und Lüften besonders wichtig. "Trockenwohnen" ist nach wie vor aktuell.

Dämmen. In allen Wohnräumen sollten die Temperaturen der Wandoberflächen nirgends unter zirka 16 Grad Celsius sinken, damit keine Feuchte kondensieren kann. Gelingt es trotz Heizung nicht, diese Temperatur zu halten, ist die Wand schlecht gedämmt. Ursache kann auch eine Durchfeuchtung (Wasserschaden) sein. Bevor die Außenfassade gedämmt wird, muss die Wand austrocknen. Günstig sind auch wasserdampfdurchlässige Dämmmaterialien in Kombination mit einer hinterlüfteten Fassade.

Notlösung. So lange die Außenwand ungedämmt und zu kalt ist, muss sie von innen gut belüftet werden. Bringen Sie davor also keine Vorhänge an. Einbauschränke sind tabu. Möbel allenfalls mit Abstand (mindestens fünf Zentimeter) und auf Füßen aufstellen.

Verzichten. In feuchtegefährdeten Wohnungen sind Luftbefeuchter oder Springbrunnen fehl am Platz. Sie sollten auch auf zu viele Pflanzen mit starkem Durst verzichten.

Spurensuche. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihre Wohnung zu feucht ist, sollte Sie mit Thermometer und Hygrometer nach den Ursachen fahnden. Bei Schimmelverdacht hilft unsere test-Leseraktion.
Vor Feuchte schützen
Regen. Am und im Haus kann er schwere Schäden anrichten. Deshalb Regenrinnen, Fallrohre und Bodenabflüsse säubern ­ mindestens einmal jährlich nach dem Laubfall.

Kontrolle. Greifen Sie beim nächsten Starkregen zum Regenschirm und kontrollieren Sie rund ums Haus, ob das Wasser ungehindert ablaufen kann und ob Rinnen und Rohre dicht sind. Kleine Leckagen lassen sich mit speziellem Bitumenklebeband (im Dachdeckerhandel erhältlich) auch provisorisch abdichten.

Dachschäden. Defekte oder verrutschte Ziegel umgehend reparieren lassen. Wenn der Dachdecker ohnehin vor Ort ist, sollten Sie ihn auch Kehl- und Anschlussbleche (zum Beispiel am Schornstein) überprüfen lassen.

Vorbeugen. Sorgfältige Bauwerksabdichtung und leistungsfähige Drainage können vor feuchten Kellern schützen. Bei problematischem Baugrund ist es billiger und Ärger sparender, auf einen Keller zu verzichten. In jedem Fall ist es ratsam, Niederschlagswasser mit Hilfe von Dachüberständen, Vordächern und pfiffiger Gartengestaltung möglichst weit vom Haus wegzuleiten ­ zum Beispiel in einen Gartenteich.

Baufeuchte. Vorsicht beim Bezug von Neubauten oder nach Umbau- und Renovierungsarbeiten. In den Baustoffen steckt viel Wasser, das erst im Laufe vieler Monate entweichen kann. In dieser Zeit ist richtiges Heizen und Lüften besonders wichtig. "Trockenwohnen" ist nach wie vor aktuell.

Dämmen. In allen Wohnräumen sollten die Temperaturen der Wandoberflächen nirgends unter zirka 16 Grad Celsius sinken, damit keine Feuchte kondensieren kann. Gelingt es trotz Heizung nicht, diese Temperatur zu halten, ist die Wand schlecht gedämmt. Ursache kann auch eine Durchfeuchtung (Wasserschaden) sein. Bevor die Außenfassade gedämmt wird, muss die Wand austrocknen. Günstig sind auch wasserdampfdurchlässige Dämmmaterialien in Kombination mit einer hinterlüfteten Fassade.

Notlösung. So lange die Außenwand ungedämmt und zu kalt ist, muss sie von innen gut belüftet werden. Bringen Sie davor also keine Vorhänge an. Einbauschränke sind tabu. Möbel allenfalls mit Abstand (mindestens fünf Zentimeter) und auf Füßen aufstellen.

Verzichten. In feuchtegefährdeten Wohnungen sind Luftbefeuchter oder Springbrunnen fehl am Platz. Sie sollten auch auf zu viele Pflanzen mit starkem Durst verzichten.

Spurensuche. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihre Wohnung zu feucht ist, sollte Sie mit Thermometer und Hygrometer nach den Ursachen fahnden. Bei Schimmelverdacht hilft unsere test-Leseraktion.

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