Fest­geld­vergleich

So haben wir getestet

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Der Produktfinder enthält 658 Angebote von Groß­banken, über­regionalen Privatbanken sowie in- und ausländischen Online­banken, die folgende Kriterien erfüllen:

Fest­geld­vergleich Testergebnisse für 658 Fest­gelder und Spar­briefe

Einlagensicherung. Berück­sichtigt werden nur Banken aus EU-Staaten, dem Europäischen Wirt­schafts­raum (EWR) sowie Groß­britannien, sofern deren Herkunfts­länder bei den Noten für die Wirtschaftskraft von allen drei großen Rating­agenturen Fitch, Moody`s und Stan­dard & Poor`s eine Topbe­wertung (AAA oder AA) haben. Nur deren Einlagensicherungen halten wir derzeit für so stabil, dass sie auch im Falle einer größeren Bankenpleite Anleger so zeit­nah entschädigen könnten, wie es im EU-Recht vorgeschrieben ist. Dies gilt auch für Länder aus dem europäischen Wirt­schafts­raum (EWR), wenn dort über eigene Sicherungs­einrichtungen mindestens 100 000 Euro abge­sichert sind. Töchter russischer Banken mit Sitz in der EU und in Deutsch­land haben wir wegen des Angriffs Russ­lands auf die Ukraine aus unseren Zins­vergleichen entfernt.

  • Personen­kreis. Die Angebote sollten uneinge­schränkt jeder voll­jährigen Person mit Wohn­sitz in Deutsch­land offen­stehen.
  • Neben­kosten. Produkte, bei denen Kunden für Konto­eröff­nung, Konto­führung oder Porto zahlen sollen, sind im Test nicht berück­sichtigt. Die Angebote dürfen nicht an Bedingungen wie etwa die Eröff­nung eines Giro­kontos mit Gehalts­eingang geknüpft sein.
  • Lock­angebote. Der beste Zins muss für den gesamten Spar­betrag von mindestens 20 000 Euro gelten. Angebote, die nur für kleinere Beträge gelten, werden aussortiert.
  • Zins­gutschrift. Die Zinsen von mehr­jährigen Anlagen müssen mindestens jähr­lich ausgezahlt oder dem Anlage­konto gutgeschrieben und im nächsten Jahr mitverzinst werden (Zinseszins). Mehr­jährige Angebote, bei denen die Zinsen jeweils nur auf den Ursprungs­betrag berechnet werden und ohne Zinseszinsen erst am Ende ausgezahlt werden, sind aussortiert.
  • Steuern. Angebote von Auslands­banken, für die Quellen­steuer abge­führt werden muss, werden nicht aufgenommen. Auch mehr­jährige Angebote, bei denen der gesamte Zins erst zum Laufzeit­ende in einer Summe ausgezahlt und dann erst steuer­pflichtig wird, bleiben unbe­rück­sichtigt. Grund: Sparer laufen damit viel schneller als bei jähr­licher Versteuerung Gefahr, den Sparerpausch­betrag zu über­schreiten. Sie müssen dann rund 26 Prozent Abgeltung­steuer und Solidaritäts­zuschlag an das Finanz­amt abführen.
  • Negativzinsen. Angebote mit Minuszinsen werden aussortiert.

Fest­geld­vergleich Testergebnisse für 658 Fest­gelder und Spar­briefe

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388 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 05.12.2022 um 11:57 Uhr
Quellensteuer muss vermeidbar sein

@alle: Wir sortieren alle Angebote aus, bei denen der Anfall der Quellensteuer für deutsche Anleger unvermeidbar ist.
Kann man diese durch die Vorlage einer Ansässigkeitserklärung vermeiden, nehmen wir das Angebot auf und verweisen in der Fußnote darauf.

Profilbild Stiftung_Warentest am 05.12.2022 um 11:55 Uhr
Banco de Brasil / Quellensteuer

@christophproebster: Bitte beachten Sie, dass es sich um das Angebot einer österreichischen Tochter der Banco de Brasil handelt. Die Ansässigkeitsbescheinigung können Anleger vorlegen, die ihren Wohnsitz nicht in Österreich innehaben (und deren Wohnsitzland mit Österreich ein Doppelbesteuerungsabkommen unterschrieben hat).
Durch die rechtzeitige Vorlage einer gültigen steuerlichen Ansässigkeitsbescheinigung reduzieren Anleger mit Wohnsitz in Deutschland die Quellensteuer von 25% auf 0 %.
Im Steuerinformationsbereich auf der Webseite wird das Formular zur Ansässigkeitsbescheinigung dem Anleger zur Verfügung gestellt. Diese kann bis 10 Geschäftstage vor dem Zinszahlungstermin beim Anlegerservice eingereicht werden.

christophproebster am 05.12.2022 um 11:27 Uhr
Banco de Brasil / Quellensteuer

@ Stiftung_Warentest: eine Ansässigkeitsbescheinigung bekommen in diesem Fall ja nur Personen mit Wohnsitz in Österreich, oder verstehe ich das falsch? Wenn ja, wäre es dann nicht sinnvoll in diesem Fall (und vielen ähnlichen Fällen) die zu erwartende Rendite für Personen mit Wohnsitz in der BRD anzugeben?

Profilbild Stiftung_Warentest am 05.12.2022 um 11:06 Uhr
Banco de Brasil / Quellensteuer

@christophproebster: Ja, der Anfall der Quellensteuer ist uns bekannt. Deswegen verweisen wir in der Fußnote zum Angebot, dass man der Bank eine Ansässigkeitsbescheinigung vorlegen muss, um den Abzug der Quellen­steuer zu vermeiden.

christophproebster am 05.12.2022 um 10:33 Uhr
Quellensteuer?

Sie empfehlen in ihrem Rating für einjährige Anlagen die Banco de Brasil mit Sitz in Österreich. Nach meinen Recherchen wird hier 25% Quellenteuer fällig (siehe z.B. https://www.zinspilot.de/steuer/quellensteuer/)?