Fest­geld­vergleich

So haben wir getestet

Der Produktfinder enthält 510 Angebote von Groß­banken, über­regionalen Privatbanken sowie in- und ausländischen Online­banken, die folgende Kriterien erfüllen:

Fest­geld­vergleich Testergebnisse für 510 Fest­gelder und Spar­briefe

Inhalt

Einlagensicherung. Töchter russischer Banken mit Sitz in der EU und in Deutsch­land haben wir wegen des Angriffs Russ­lands auf die Ukraine aus unseren Zins­vergleichen entfernt. Berück­sichtigt werden darüber hinaus nur Banken aus EU-Staaten, dem Europäischen Wirt­schafts­raum (EWR) sowie Groß­britannien, sofern deren Herkunfts­länder bei den Noten für die Wirtschaftskraft von allen drei großen Rating­agenturen Fitch, Moody`s und Stan­dard & Poor`s eine Topbe­wertung (AAA oder AA) haben. Nur deren Einlagensicherungen halten wir derzeit für so stabil, dass sie auch im Falle einer größeren Bankenpleite Anleger so zeit­nah entschädigen könnten, wie es im EU-Recht vorgeschrieben ist. Dies gilt auch für Länder aus dem europäischen Wirt­schafts­raum (EWR), wenn dort über eigene Sicherungs­einrichtungen mindestens 100 000 Euro abge­sichert sind.

  • Personen­kreis. Die Angebote sollten uneinge­schränkt jeder voll­jährigen Person mit Wohn­sitz in Deutsch­land offen­stehen.
  • Neben­kosten. Produkte, bei denen Kunden für Konto­eröff­nung, Konto­führung oder Porto zahlen sollen, sind im Test nicht berück­sichtigt. Die Angebote dürfen nicht an Bedingungen wie etwa die Eröff­nung eines Giro­kontos mit Gehalts­eingang geknüpft sein.
  • Lock­angebote. Der beste Zins muss für den gesamten Spar­betrag von mindestens 20 000 Euro gelten. Angebote, die nur für kleinere Beträge gelten, werden aussortiert.
  • Zins­gutschrift. Die Zinsen von mehr­jährigen Anlagen müssen mindestens jähr­lich ausgezahlt oder dem Anlage­konto gutgeschrieben und im nächsten Jahr mitverzinst werden (Zinseszins). Mehr­jährige Angebote, bei denen die Zinsen jeweils nur auf den Ursprungs­betrag berechnet werden (ohne Zinseszinsen), werden aussortiert.
  • Steuern. Angebote von Auslands­banken, für die Quellen­steuer abge­führt werden muss, werden nicht aufgenommen. Auch mehr­jährige Angebote, bei denen der gesamte Zins erst zum Laufzeit­ende in einer Summe ausgezahlt und dann erst steuer­pflichtig wird, bleiben unbe­rück­sichtigt. Grund: Sparer laufen damit viel schneller als bei jähr­licher Versteuerung Gefahr, den Sparerpausch­betrag zu über­schreiten. Sie müssen dann rund 26 Prozent Abgeltung­steuer und Solidaritäts­zuschlag an das Finanz­amt abführen.
  • Negativzinsen. Angebote mit Minuszinsen werden aussortiert.

Fest­geld­vergleich Testergebnisse für 510 Fest­gelder und Spar­briefe

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357 Kommentare Diskutieren Sie mit

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siriustag21 am 18.05.2022 um 18:13 Uhr
kein Geld für Putinunterstützer Erdogan

Erdogan unterstützt Putin durch Verhinderung der Aufnahme von Schweden u. Finnland in die NATO . Banken mit Bezug zur Türkei: Akbank, Credit Europe Bank, DHB Bank, Garantibank, Isbank, Oyak Anker Bank, Vakifbank, Yapi Kredi Bank und Ziraat Bank (siehe link) bekommen von mir keinen Cent Geldeinlage, da ich Erdogans Politik nicht finanzieren werde.
https://www.test.de/Zinsen-Was-bedeutet-der-Verfall-der-tuerkischen-Lira-fuer-Sparer-5388688-5388697/

stiwa1970 am 05.05.2022 um 19:31 Uhr
Klarna nicht empfehlenswert

Angelockt von den guten Zinsen habe ich bei Klarna ein Kundenkonto und ein Bankkonto eröffnet sowie eine Kreditkarte beantragt. Nachdem ich festgestellt hatte, dass dies insgesamt vier Schufa-Anfragen/Einträge produziert hat, wollte ich dort schnell wieder weg. Die App sieht die Funktionalität "Kündigung" nicht vor, man wird auf den Chat mit einem Mitarbeiter verwiesen. Auf meinen Eröffnungstext, ich wolle das Bankkonto schließen und die Kreditkarte kündigen, von Rückfragen möge man absehen, kam als erstes die Frage nach dem Grund. Nach einigem hin und her habe ich schließlich erfahren, dass ich die Kreditkarte sperren solle, das "gelte" als Kündigung. Das Bankkonto scheint mittlerweile auch tatsächlich geschlossen, die Schufa weiß es aber noch nicht. Zum Kündigen des Klarna-Kundenkontos riet Google dazu, unter Berufung auf den Datenschutz die Löschung der eigenen Daten zu verlangen. Auf die Rückmeldung zur entsprechenden mail an datenschutz@klarna.de warte ich seit 14 Tagen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 05.05.2022 um 12:40 Uhr
Klarna Festgeld +

@jk20004: Beim Klarna Festgeld + muss zwar ein Bankkonto mit eröffnet werden und dazu gehört auch ein Visa-Debitkarte. Doch die Kontoführung für das Girokonto und auch die Visa-Debitkarte bekommt man kostenlos. Aus diesem Grund haben wir das Angebot bei unseren Festgeldern mit aufgeführt

jk20004 am 04.05.2022 um 17:27 Uhr
Klarna

Abgesehen von der Tatsache das man sich als Ident verfahren an seinem Girokonto anmelden soll (geht 2 Minuten schneller als der Video Ident) muss man zwangsweise eine Kreditkarte wählen (ohne vorher Infos zu Kosten zu erhalten) und es wird eine Schufa Anfrage gemacht (ohne Hinweis).
Sicher das es sich hier um ein seriöses Angebot handelt, das bei der Stiftung Warentest gelistet sein sollte?

Profilbild Stiftung_Warentest am 25.04.2022 um 10:13 Uhr
Klarna deutsche Einlagensicherung?

@BaumiVergleicher: Wenn Sie Einlagen bei einer Niederlassung eines schwedischen Finanzinstituts in einem anderen EU-Land (z.B. Deutschland) haben, greift im Entschädigungsfall die schwedische Einlagensicherung, allerdings zu dem Entschädigungsniveau des Landes der Niederlassung. Da das Angebot Festgeld+ durch die deutsche Niederlassung der schwedischen Klarna Bank AB angeboten wird, sind die Kundeneinlagen entsprechend bis zu 100.000 EUR pro Anleger geschützt, und nicht nur bis zu dem derzeitigen Gegenwert von 1,050,000 SEK. Daher gibt es für Klarna Anleger keinerlei Wechselkursrisiken zu berücksichtigen.