Institute mit guten Zinsen für Fest­geld: Die Banken mit 2 Prozent für zwei Jahre

Akbank. Die einst nieder­ländische Akbank N.V. ist im Jahr 2012 mit der deutschen Akbank AG verschmolzen. Seitdem sind Spargelder in Höhe von fast 70 Millionen Euro je Kunde durch den Einlagensicherungs­fonds des Bundes­verbands deutscher Banken geschützt. Bereits 1998 eröff­nete die türkische Konzern­mutter, die Akbank T.A.S., ihre Filiale in Frank­furt/Main.

Bank11. Haupt­geschäft der Bank11 mit Sitz in Neuss ist die Finanzierung von Kfz-Händ­lern. Seit 2011 nimmt das Institut auch Einlagen von Sparern entgegen. Die Entschädigungs­einrichtung deutscher Banken (EdB) und die Einlagensicherung der deutschen Privatbanken schützt Einlagen von rund 12,5 Millionen Euro pro Sparer.

NIBC Direct. Die nieder­ländische Internet­bank NIBC Direct ist mit einer Nieder­lassung in Frank­furt am Main vertreten. In ihrem Heimatland ge-hören haupt­sächlich mittel­stän­dische Unternehmen zu ihren Kunden, die über sie Finanzierungen abwi­ckeln. Die Bank ist Mitglied in der nieder-ländischen Einlagensicherung. Im Fall einer Bankenpleite sichert sie 100 000 Euro pro Kunde ab.

DHB Bank. Die hollän­dische DHB finanziert in erster Linie Handels­geschäfte zwischen türkischen und europäischen Firmen. Sie gehört zu 70 Prozent der türkischen HCBG Holding BV und zu 30 Prozent der zweitgrößten türkischen Bank TürkiyeHalk Bankasi A.S. Die deutsche DHB-Filiale befindet sich in Düssel­dorf. Die DHB Bank unterliegt dem nieder­ländischen Einlagensicherungs­fonds, der 100 000 Euro pro Sparer garan­tiert. Kunden, die bei der Direkt­bank das Fest­geld-Online­konto eröffnen, müssen mindestens 2 500 Euro anlegen.

Hinweis. Bei allen vier vorgestellten Online­banken gilt: Wer bei einem dieser Institute Fest­geld anlegen möchte, muss zuvor ein Tages­geld­konto eröffnen. Das ist kostenlos. Alle Buchungen wickeln Kunden über das jeweilige Tages­geld­konto ab.

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