Fest­geld

Magere Rendite mit Anleihen

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Statt mit Fest­geld­konten zu operieren, empfehlen Bank­berater gern auch den Aufbau eines Treppendepots mit Anleihen, also fest­verzins­lichen Wert­papieren. Anleger geben dem Heraus­geber der Anleihen dabei einen Kredit über einen bestimmten Zeitraum. Im Gegen­zug zahlt ihnen der Heraus­geber oder Emittent – meist ein Staat oder ein Unternehmen – einen festen Zins.

Inhalt
  1. Anlegen mit Festgeld
  2. Magere Rendite mit Anleihen
  • Flexibel, aber riskant. Der Vorteil von Anleihen gegen­über Fest­geld­anlagen: Anleihen können jeder­zeit über die Börse zum aktuell gültigen Kurs verkauft werden. Die Nachteile: Während bei Fest­geld im Fall einer Bank­pleite die Einlagensicherung mindestens 100 000 Euro ersetzt, gibt es einen solchen Schutz­mecha­nismus bei Anleihen nicht. Sollte der Emittent zahlungs­unfähig werden, kann der Anleger sein Geld verlieren. Deshalb müssen die Heraus­geber riskanter Anleihen auch deutlich höhere Zinsen zahlen als die Emittenten sicherer Papiere, etwa die Bundes­republik Deutsch­land.
  • Bundes­anleihe ist sicher. Sehr sicher sind zum Beispiel Bundes­anleihen. Der deutsche Staat gibt sie als Schuld­verschreibung mit festem Zins heraus. Das Risiko eines Zahlungs­ausfalls ist minimal: Deutsch­land ist ein erst­klassiger Schuldner – mit besten Bonitäts­noten von interna­tionalen Rating­agenturen wie etwa Stan­dard & Poor’s.
  • Renditen im Keller. Aufgrund dieser erst­klassigen Benotung ist die Rendite für Bundes­anleihen aber auch so tief gesunken, dass sie für die meisten Anleger im Moment noch unattraktiver ist als die von Fest­geld­konten. Die Rendite vieler Bundes­anleihen liegt unter 1 Prozent. Kauf­kosten kommen noch hinzu. Deshalb sind Fest­gelder für viele Sparer die bessere Alternative.

Tipp: Die stets besten Angebote finden sie im Produktfinder Bundeswertpapiere, Pfandbriefe, Unternehmensanleihen.

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Bibi019 am 10.05.2019 um 18:08 Uhr
Treppenstrategie sicher anwenden

Wenn ich einen höheren Gesamt-Betrag, der über der Einlagesicherung von 100T liegt in verschiedenen Zeitabläufen absichern will, so wäre die Treppenstrategie statt der Einzelbeträge von 3Tranchen mit der zugeordneten Zeitdauer von :
A- 30 Mon.;
B- 42 Mon. und -
C- 54 Mon; bisher nur in sicheres Festgeld anzulegen!
Jetzt die NEUE Alternative :
Von Beginn an den Gesamtbetrag, der über die Einlagensicherung geht, als Gemeinschaftskonto für beide Ehepartner immer nur für die kürzeste Laufzeit, in meinem Fall 30 Monate anzulegen, um dann nach Auszahlung des Teilbetrages wiederum für die Restzeit des 2.Betrages unddies wiederum zu wiederholen beim 3.Betrag!
Dies gewährleistet zwar die Aktualisierung der Zinsanpassung verkürzt aber auch die Restlaufzeitzeit der anderen beiden 2 verbleibenden Summen und somit auch den Zins!
Letztendlich ist dann auch die Vertrauensfrage zur NBIC als niederländische Bank mit dem erhöhten Einlagerisiko von über 100T nachzudenken
Danke für die Beant