Tipps

  • Angebot prüfen. Die Banken dürfen die Zinsen täglich ändern. Lassen Sie sich vor der Eröff­nung einer Fest­zins­anlage den jeweils aktuellen Zins­satz schriftlich bestätigen.
  • Kündigung. Prüfen Sie, ob Ihre Fest­zins­anlage am Ende der Lauf­zeit einfach ausläuft, oder ob Sie es einige Tage oder gar Monate vor Ende der Lauf­zeit kündigen müssen. Wenn Sie die Kündigungs­frist versäumen, kann es passieren, dass die Bank Ihr Geld noch einmal für die gleiche Lauf­zeit und zu den aktuell geltenden Konditionen anlegt.
  • Lauf­zeit. Legen Sie Geld nur dann für eine längere Lauf­zeit fest an, wenn sie ganz sicher sind, dass Sie dieses Geld während der Lauf­zeit nicht benötigen. Ein vorzeitiger Ausstieg ist aus den meisten hier vorgestellten Produkten nicht oder nur schwer möglich und dann mit erheblichen Kosten und Zins­verlust verbunden.
  • Produkt­auswahl. Angebote mit vorzeitiger Kündigungs­möglich­keit sind schlechter verzinst als solche, die während der Lauf­zeit unkünd­bar sind. Wenn Sie sicher sind, dass Sie für eine bestimmte Zeit auf Ihr Geld verzichten können, sollten Sie es daher fest anlegen. Wünschen Sie Flexibilität, ist Tages­geld eine Alternative. Der Produktfinder Tagesgeldkonten zeigt, wo Sie gute Angebote bekommen.
  • Hohe Anla­gebeträge. Wenn Sie hohe Beträge anlegen möchten, sollten Sie sich auch an den Spitzenreitern für Mindest­anlagebeträge bis 5 000 Euro orientieren. Die Zins­tests von Finanztest zeigen, dass Sie bei anderen Banken selten höhere Zinsen erhalten.
  • Besteuerung. Achten Sie bei länger­fristigen Geld­anlagen und hohen Anla­gebeträgen auf eine gleich­mäßige Verteilung der Zinsen über die Lauf­zeit. Bei manchen Angeboten schreiben die Banken alle Zinsen am Ende der Lauf­zeit gut. Sie werden dann auch erst steuer­pflichtig und belasten den Sparerpausch­betrag auf einen Schlag. Steuerlich güns­tiger ist üblicher­weise eine jähr­liche Gutschrift der Zinsen. Die Angebote des Produktfinders bieten alle mindestens eine jähr­liche Gutschrift der Zinsen.
  • Bedingungen. Finger weg von Zins­angeboten, die an weitere Bedingungen wie Fonds­kauf oder eine Depot­eröff­nung gebunden sind. Sie kommen im Produktfinder nicht vor.
  • Einlagensicherung. Wenn Sie mehr als 100 000 Euro bei einer Bank anlegen wollen, prüfen Sie vorher die Einlagensicherung. Bei den meisten deutschen Kredit­instituten sind im Insolvenzfall Anla­gebeträge von mehreren Millionen Euro abge­sichert. Die Details finden Sie in der Tabelle So funktioniert die Einlagensicherung. Bei Banken aus anderen EU-Staaten sind Einlagen nur bis zu 100 000 Euro pro Person sicher. Mehr Geld sollten Sie hier nicht investieren. Höhere Beträge können Sie auf mehrere Institute verteilen.
  • Service. Wie gut Konto­eröff­nung, Konto­führung und der sons­tige Service bei den einzelnen Kredit­instituten funk­tioniert, kann test.de hier nicht prüfen. Ein wichtiger Hinweis für Kunden ist zum Beispiel, wie gut die Informationen beim Erst­kontakt über Internet und Telefon ausfallen. Gibt es schon dabei Probleme: Finger weg.

Jetzt freischalten

TestFest­geld­vergleichStand der Daten: 30.11.2017
2,00 €
Zugriff auf Informationen für 688 Produkte (inkl. PDF).

Wie möchten Sie bezahlen?

  • Unser Tipp
    test.de-Flatrate

    Freier Zugriff auf alle Testergebnisse und Online-Artikel für 7 € pro Monat oder 50 € im Jahr. Abonnenten von test oder Finanztest zahlen die Hälfte.

    Flatrate neu erwerben

  • Diesen Artikel per Kreditkarte kaufen
  • Diesen Artikel per PayPal kaufen
  • Diesen Artikel per Handy kaufen
  • Gutschein einlösen
Preise inkl. MwSt.
  • kauft alle Testprodukte anonym im Handel ein,
  • nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch,
  • lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
  • ist vollständig anzeigenfrei,
  • erhält nur rund 9 Prozent ihrer Erträge als öffentlichen Zuschuss.

Dieser Artikel ist hilfreich. 3659 Nutzer finden das hilfreich.