Fest­geld­vergleich Test

Ein Fest­geld­konto ist geeignet für Sparer, die ihr Geld für einen fest­gelegten Zeitraum sicher anlegen wollen. Hier finden Sie den Vergleich von Fest­geldern und Spar­briefen – aktuelle Zins­konditionen von 689 Fest­zins­anlagen mit Lauf­zeiten zwischen einem Monat und 10 Jahren. Eine Tabelle informiert über die Zugehörig­keit einer Bank zur jeweiligen nationalen Einlagensicherung. Ergänzt werden die Ergeb­nisse durch eine Liste von ausländischen Zins­angeboten, von denen die Finanztest-Experten ausdrück­lich abraten. Der Fest­geld­vergleich wird alle 14 Tage aktualisiert.

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Fest­geld­konto als Park­platz für Ihr Geld

Das Fest­geld­konto ist der geeignete Platz für Geld von Sparern, die auf ihr Geld eine gewisse Zeit verzichten können. Häufig gibt es für Fest­geld­anlagen höhere Zinsen als beim Tages­geld. Der Preis dafür ist jedoch eine geringere Flexibilität. Denn vor Ablauf der vereinbarten Lauf­zeit kommen die Anleger meist nicht an ihr Geld heran. Viele Kredit­institute bieten stan­dardisierte Lauf­zeiten von einem Monat bis zu zehn Jahren. Je länger die Lauf­zeit ist, umso höher sind in der Regel die Zinsen. Außerdem steht, anders als beim Tages­geld, der Zins­satz beim Fest­geld über die gesamte Lauf­zeit fest. Das beruhigt, kann aber auch negative Auswirkungen haben: Wenn die Zinsen in der Zwischen­zeit steigen, können Anleger das Geld nicht in eine besser verzinste Anlage umschichten.

Tipp: Gute Tages­geld­angebote finden Sie in unserem Vergleich Tagesgeld. Wenn Sie Spar­angebote von Banken suchen, die bei der Kredit­vergabe an Unternehmen und Organisationen und bei ihren Investmentse­thische, ökologische und soziale Kriterien anwenden, finden Sie diese im Vergleich Saubere Zinsangebote.

Aktuell im Dezember 2017

Krone schwächelt. Die schwe­dische Einlagensicherung schützt derzeit nicht den für den Fall einer Bankenpleite von der EU vorgegebenen Höchst­betrag von 100 000 Euro pro Sparer. Die Sicherungs­summe von 950 000 Kronen ist Mitte Dezember nur noch rund 95 000 Euro wert. Nicht betroffen sind Kunden der Ikano Bank. Da die Bank eine Nieder­lassung in Deutsch­land hat, beträgt die Sicherung 100 000 Euro. Legen Sie auf einem Zins­konto bei Klarna, Hoist Finance, Nordax Bank oder TF Bank maximal 85 000 Euro an.

HSH Nord­bank bei Zinspilot. Die skandalträchtige HSH Nord­bank wendet sich als erste deutsche Landes­bank direkt an Privatkunden. Über das Portal Zinspilot gibt es mehrere Fest­geld­angebote. Die HSH Nord­bank steht vor der Privatisierung. Das Geld der Anleger ist auch länger­fristig gutgeschützt, denn nach einem Verkauf der Bank bleibt sie mindestens bis Ende Februar 2020 Mitglied im Sicherungs­system der Sparkassen-Finanz­gruppe.

Das bietet Ihnen der Fest­geld­vergleich

Angebote. Aktuelle Renditen von derzeit 689 Fest­geldern und Spar­briefen mit Lauf­zeiten von 1, 3, 6 und 12 Monaten – sowie für Lauf­zeiten von 2 bis 10 Jahren. Welche Kriterien die Zins­angebote erfüllen müssen, um in unseren Vergleich aufgenommen zu werden, lesen Sie in So haben wir getestet. In die Zins­vergleiche kommen derzeit nur Angebote von Banken aus EU-Ländern, die Bestnoten für ihre Wirt­schaft­kraft erhalten (zur Tabelle Noten für die Wirtschaftskraft).

Vergleichen. Sie können bis zu 20 Zins­angebote mehrerer Banken in der Tabelle über­sicht­lich darstellen und vergleichen. Mit einem Klick erhalten Sie zudem die Top-5-Konditionen für jede Lauf­zeit. Ihre Ergeb­nisse können Sie sich anschließend bequem als PDF auf dem eigenen Rechner speichern.

Heft­artikel als PDF. Zusätzlich erhalten Sie alle aktuellen Berichte aus der Zeit­schrift Finanztest nach dem Freisachalten als PDF.

Zinseszins bei der Fest­geld­anlage

Sparer sollten beim Abschluss einer mehr­jährigen Fest­geld­anlage unbe­dingt darauf achten, dass der Zins­fluss tatsäch­lich jähr­lich erfolgt. Bei den meisten Angeboten werden die Zinsen jähr­lich auf ein Konto des Anlegers ausgezahlt. Bei anderen Banken werden die Zinsen dem Anlage­konto gutgeschrieben und im nächsten Jahr mitverzinst. Das ist gut, da so der Zinseszins-Effekt wirkt. Es gibt aber auch Anbieter, die den ausgewiesenen Nominalzins ohne Zinseszins erst am Ende der mehr­jährigen Lauf­zeit zahlen. Dann ist die Rendite pro Jahr nied­riger. Die Stiftung Warentest hält diese Angebote für unseriös, weil sie dem Kunden eine höhere Ertrags­kraft vortäuschen, als die Anlage tatsäch­lich besitzt. Unser Fest­geld­vergleich enthält daher nur mehr­jährige Angebote, bei denen der Zins­zufluss in Form einer Ausschüttung oder Gutschrift jähr­lich erfolgt.

Ein Fest­geld­konto eröffnen

Die besten Zinsen fürs Fest­geld bekommen Sparer heut­zutage meist bei Direkt­banken im Internet. Das sollte jedoch niemanden abschre­cken: Die Konto­eröff­nung ist nicht schwer. Der Antrag zur Konten­eröff­nung kann online ausgefüllt werden. Die Bank muss dann noch die Ausweis­papiere prüfen. Das geschieht entweder mit dem sogenannten Postident-Verfahren, bei dem der Sparer seinen Ausweis in einer Post­filiale vorlegt oder mit dem Video-Identverfahren, bei dem die Legitimation per Video­chat funk­tioniert. Häufig erhält der Sparer dann ein Tages­geld­konto bei der gleichen Bank, über das die Fest­geld­anlage abge­wickelt wird.

Fest­geld kündigen

Sparer müssen Fest­gelder üblicher­weise einige Tage vor Fälligkeit kündigen. Anderenfalls kann es passieren, dass die Bank oder Sparkasse das Geld zu aktuellen Konditionen für die gleiche Lauf­zeit noch einmal anlegt. Die Banken nennen das „Prolongation“. Die neuen Konditionen können dabei viel schlechter sein als die ursprüng­lichen und Sparer kommen erneut lange Zeit nicht an ihr Geld. Viele Fest­geldanbieter fragen aber bei ihren Kunden recht­zeitig an, wie sie mit dem fällig werdenden Geld umgehen sollen. Vereinzelt gibt es auch Spar­produkte mit Fest­zins, die drei Monate vor Fälligkeit gekündigt werden müssen, um uneinge­schränkt über das Geld verfügen zu können. Daher sollten Sparer bei Vertrags­abschluss unbe­dingt klären, wie die Bedingungen der Bank genau aussehen.

Spar­brief als Alternative zum Fest­geld

Sparer, die höhere Beträge über einen längeren Zeitraum sicher zu einem festen Zins­satz anlegen möchten, haben mit Spar­briefen eine Alternative zum Fest­geld. Spar­briefe nehmen eine Zwischen­stellung zwischen einer klassischen Konten­anlage und einem fest­verzins­lichen Wert­papier ein. Sie werden aber nicht an der Börse gehandelt, sondern von der Bank verkauft. Wie bei der Fest­geld­anlage gibt es auch bei Spar­briefen verschiedene Lauf­zeiten. Sparer müssen Spar­briefe nicht kündigen. Das Kapital wird auto­matisch fällig und auf das Konto über­wiesen.

Verschiedene Varianten des Spar­brief

Spar­briefe gibt es in drei Varianten: Spar­briefe mit jähr­licher Zins­zahlung sowie auf- und abge­zinste Spar­briefe.

Spar­briefe mit jähr­licher Zins­zahlung schütten die Zinsen meist nach Ablauf eines Lauf­zeit­jahres an den Kunden aus. Eine Anlage der Zinsen erfolgt meist nicht.

Auf- und abge­zinste Spar­briefe sammeln die Zinsen über mehrere Jahre an und zahlen sie am Ende der Lauf­zeit zusammen mit dem angelegten Kapital zurück. Da die Zinsen dann üblicher­weise in einer Summe steuer­pflichtig sind, eignen sich diese Varianten nicht für jedermann. Viele Kredit­institute bieten mehrere Spar­brief­varianten an. Unser Vergleich berück­sichtigt nur Angebote mit steuerlich jähr­lichen Zins­erträgen.

Die besten Fest­geldzinsen für unterschiedliche Lauf­zeiten

Für ein Jahr gibt es derzeit maximal 1 Prozent, für zehn Jahre 1,85 Prozent Zins. Nach dem Frei­schalten der Daten­bank lassen sich alle Angebote bequem nach Anlagesummen und Anlage­zeitraum filtern – und nach der Rendite sortieren. Sie können auch nach geeigneten Angeboten für Jugend­liche und nach Gemein­schafts­konten suchen.

Die Sicherheit muss stimmen

Die Tabelle So funktioniert die Einlagensicherung zeigt im Über­blick, welche Bank welchem Sicherungs­system angehört. Details zur Einlagensicherung – hier­zulande und im Ausland – finden Sie auch im Audio.

Nicht empfehlens­werte Fest­geld-Angebote

Im Produktfinder Fest­gelder und Spar­briefe finden Sie auch eine Tabelle mit Banken und deren Angeboten, die nicht alle Regeln für unseren Zins­test erfüllen („Nicht empfehlens­wert“). Darunter sind Anbieter aus Bulgarien, Kroatien und Malta, deren Produkte Anleger im Internet über Zins­platt­formen wie Savedo, Welt­sparen oder Zinspilot abschließen können.

Zinsen für Fest­geld aus dem Ausland

Manche Anbieter im EU-Ausland, die hier­zulande mit Top-Zinsen werben, haben weder Adresse noch Nieder­lassung in Deutsch­land. Sie unterliegen nicht den Auflagen zum Steuer­abzug wie deutsche Banken. Sparer können ihnen keine Frei­stellungs­aufträge erteilen. Die Auslands­banken zahlen die Zinsen ohne Abzüge aus. Seine Zins­erträge muss ein Anleger selber einmal im Jahr mit dem Finanz­amt abrechnen. Das macht Sparern nur wenig Mehr­arbeit – wenn sie wissen, was sie machen müssen. Unsere Ausfüll­hilfe für Auslands­parer erklärt Schritt für Schritt, was zu tun ist.

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TestFest­geld­vergleichStand der Daten: 13.12.2017
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