Fern­studienberatung MBA Test

Mit dem „Master of Business Administration“ (MBA) Karrieresprünge machen? Diese Hoff­nung hegen viele – und lassen sich das Management-Studium einiges kosten: Selbst für ein relativ güns­tiges Fern­studium zahlt man in Deutsch­land bis zu 19 000 Euro. Vor so großen Investitionen wäre Beratung wichtig. Die ist selten gut, wie der Test von Fern­studienberatungen zeigt. Den meisten Gesprächen fehlt der rote Faden, und die Berater untertreiben in puncto Lern­aufwand. Das weckt falsche Erwartungen.

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TestFern­studienberatung MBA07.02.2014
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Elf Hoch­schulen getestet

Getestet wurde die persönliche, telefo­nische und E-Mail-Beratung von elf Hoch­schulen mit MBA-Fern­studiengängen: Nur zwei über­zeugten bei persönlichen Beratungs­gesprächen. Die übrigen waren Mittel­maß oder schlechter. Noch weniger Chancen auf guten Rat gab es bei den Telefon- oder E-Mail-Beratungen. Der Service der Beratungs­stellen war selten zu bean­standen: Absprachen wurden einge­halten, die Besprechungs­räume waren in Ordnung. Es haperte vor allem an fachlichen und inhalt­lichen Punkten, zum Beispiel wurde mehr informiert als beraten. Individuelle Aspekte gerieten in der Faktenflut oft ins Hintertreffen.

Viele Fragen und eine Check­liste

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Das ist schade, denn Menschen, die sich für den Fern-MBA interes­sieren, stellen sich eine Reihe von Fragen, auf die Berater Antworten geben könnten: Hilft mir der MBA bei meinen beruflichen Plänen? Was kommt im Fern­studium auf mich zu? Eigne ich mich zum Distanz­lernen? Die Weiterbildungs­experten der Stiftung Warentest haben einen Katalog mit den wichtigsten Fragen zusammen­gestellt: Schnell-Check. Was sollten Interes­senten bedenken, wo wollen sie sich über welchen Aspekt informieren, und was sind Themen für ein Beratungs­gespräch?

Vorbereiten und informieren

Auf diese Weise können Ratsuchende gut vorbereitet in die MBA-Fern­studienberatung gehen. Natürlich sollten sie auch Informations­materialien der Studien­gänge ihrer Wunsch­hoch­schule(n) gelesen und wichtige Unterlagen wie Lebens­lauf und Zeug­nisse bereit gelegt haben. Das erhöht die Chancen auf ein Gespräch, das ihnen bei der Entscheidung für oder gegen den Business-Master weiter hilft. Der gehört zu den teuersten akademischen Ausbildungen und lehrt all jene das Management-Einmal­eins, die noch nicht über Wirt­schafts­wissen verfügen, aber einen Hoch­schul­abschluss in einem anderen Fach und ein paar Jahre Berufs­erfahrung mitbringen.

Strenge Auswahl­verfahren

Bevor MBA-Anwärter Personalmanagement, Finanzwesen und Unter­nehmens­führung pauken dürfen, durch­laufen sie meist ein strenges Auswahl­verfahren. Häufig benötigen sie einen Nach­weis für gute Fremd­sprachenkennt­nisse, über das TOEFL-Sprach­zertifikat etwa. Außerdem müssen sie sich im General Management Admission Test (GMAT) bewähren und dort unter anderem ihre analytischen Fähig­keiten unter Beweis stellen. Das erfordert Vorbereitung, die MBA-Interes­sierte in ihre Zeitplanung vor Studien­beginn einkalkulieren sollten.

Wie hoch ist der Lern­aufwand?

Apro­pos Zeitplanung: Wichtig ist auch, dass angehende MBA-Fern­studenten sich eine realistische Vorstellung davon machen können, wie lange sie wöchentlich am Schreibtisch sitzen müssen. Den Lern­aufwand oder Workload können sie in der Beratung erfragen oder selbst errechnen. Der Test-Artikel zeigt, wie’s geht.

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