Fernseher Test

Das November-Update bringt 23 aktuelle Fernseher in den Produkt­fin­der – mit Diagonalen von 81 bis 165 Zenti­meter. Dabei ist mit einem großen Samsung ein starkes Gerät, das nur knapp an der Note Sehr Gut vorbeischrammt. Zehn der neuen Fernseher sind UHD-Modelle, acht davon haben zudem die Trend­technik HDR an Bord. Was diese Bild­techniken tatsäch­lich leisten, lesen Sie hier. In der Daten­bank finden Sie jetzt Test­ergeb­nisse für 935 Fernseher, 201 davon lieferbar.

Test­ergeb­nisse bewahren vor Fehlkauf

Im Schnitt geben Kunden hier­zulande mehr als 450 Euro für ihren Fernseher aus – und sind dennoch nicht vor Fehlkäufen sicher. Video­clips auf Demo-Modellen im Technik-Shop kaschieren Schwächen. So vertuschen lang­same Schwenks, dass mancher Fernseher bei Sport und Action Ruckel­bilder zeigt. Solche Schwächen decken unsere Tests auf. Der Produktfinder stellt alle seit 2007 getesteten Geräte vor – mit Fotos, Preisen, Test­ergeb­nissen, Ausstattung und Infos zur Verfügbarkeit. Meist reichen drei Filterklicks, um das individuell passende Gerät zu finden. Zusätzlich erhalten Sie nach dem Frei­schalten der Daten­bank Zugriff auf alle Fernseher-Tests aus der Zeitschrift test als PDF.

Test Beamer: Sie wollen ein richtig großes Bild und suchen einen Beamer? Auf test.de finden Sie einen großen Test von 18 Beamern. 7 Geräte schneiden gut ab. Das güns­tigste Gerät im Test gibt es ab 600 Euro.

UHD und HDR – was die neuen Techniken bringen

Schon zur Messe IFA 2014 versprachen die Anbieter, dass UHD-Fernseher „nicht nur mehr, sondern vor allem auch bessere Pixel“ liefern würden. Gemeint sind feinere Farb­abstufungen und ein besserer Bild­kontrast. Genau das kommt jetzt in Fahrt: Die Technik dahinter heißt HDR (High Dynamic Range, „großer Kontrast­umfang“). Während UHD für sich allein – nur mit der schieren Pixelflut – nicht so recht über­zeugt, wirken HDR-Bilder sicht­bar besser. Ein UHD-Fernseher ist sein Geld wohl nur wert, wenn er auch HDR kann. Doch auch dann sollten Fernsehfreunde ihre Erwartungen nicht zu hoch schrauben. Wir haben Test­personen vor UHD-Fernsehen und vor klassisches Fernsehen gesetzt. Das ernüchternde Ergebnis: Den Pixel­vorsprung der ultra­hohen Auflösung (UHD) erkannte dabei nicht einmal jeder zweite Zuschauer. Alle Details zu UHD und HDR lesen Sie im kostenlosen FAQ.

FAQ HDR und UHD
Daten­bank Fernseher mit HDR

Antennen­zuschauer müssen genau hinsehen

Fernseher Test

Wichtig für alle, die Fernsehen über Antenne empfangen: Wer jetzt ein neues Gerät kauft, sollte unbe­dingt darauf achten, dass es das zukünftige Antennen­fernsehen DVB-T2 HD beherrscht. Darauf stellen die lokalen Sendemasten sukzessive um. Bei Antennen­zuschauern bleibt der Bild­schirm dann schwarz, falls sie keinen Fernseher oder Receiver besitzen, der DVB-T2 HD empfangen kann. Selbst bei aktuellen Modellen ist darauf kein Verlass.

Daten­bank Fernseher mit DVB-T2 HD Empfang

DVB-T2 HD – die wichtigsten Fakten in Kürze

DVB-T2 HD ist die Weiter­entwick­lung des Antennen­stan­dards DVB-T und setzt auf die Kodier­technik HEVC (auch H.265 genannt). Mit ihr können Sender in Hoch­auflösung empfangen werden – teils sogar mit noch höherer Qualität als derzeit bei Satelliten- und Kabel­empfang üblich. Weiterer Plus­punkt: In Regionen, in denen einzelne private Sender derzeit nicht über Antenne empfang­bar sind, werden Zuschauer diese Sender künftig mit DVB-T2 HD wieder sehen können. Aber: Sie müssen ihren Fernseher mit einem externen Receiver „aufrüsten“ – oder sich einen neuen Fernseher mit einem integrierten Receiver kaufen. Weiterer Nachteil: Wer die Privatsender der RTL- und ProSiebenSat.1-Gruppen auch in Zukunft sehen will, muss sie – nach einer dreimonatigen Gratis­phase – kosten­pflichtig bestellen. Die kostenlosen SD-Varianten werden komplett wegfallen.

Achten Sie auch auf den Sound

Moderne Fernseher zeigen immer bessere Bilder, wie unsere Test­ergeb­nisse zeigen. Nur der Ton wächst nicht mit. Den flachen Geräten fehlt der Körper für druck­volle Bässe. Nach dem Frei­schalten der Test-Daten­bank können Sie die Test­ergeb­nisse auch nach der Tonqualität filtern. Die Alternative: Besorgen Sie sich separate Laut­sprecher für besseren Ton. Am einfachsten funk­tioniert das mit einer Sound­bar oder einer Sound­plate. Die Stiftung Warentest hat Soundbars und Soundplates getestet. Am billigsten geht es mit einer vorhandenen Stereo­anlage, falls deren Laut­sprecher rechts und links neben dem Fernseher stehen können.

Tests entzaubern Curved TV und UHD

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Was ist dran an UHD? Redak­teur Martin Gobbin im Interview.

8 Millionen Bild­punkte Auflösung – die Ultra­hoch­auflösung (UHD) bietet viermal so viele Pixel wie der bisherige Stan­dard Full HD mit 2 Millionen Bild­punkten. In der Test­daten­bank gibt es immer mehr Geräte, die diese Auflösung bieten. Ein Kauf­grund ist die heftig beworbene ultra­hohe Auflösung aber nicht. Für das menschliche Auge ist der Unterschied zwischen UHD und Full HD nur schwer zu erkennen. Zudem gibt es bisher kaum Quellen in UHD-Auflösung. Dennoch zieht die besonders hohe Auflösung in immer kleinere Fernseher ein. Inzwischen ist sie in der 100-Zenti­meter-Klasse zu haben. Ein Trend scheint auszulaufen: gebogene, „curved“ TVs. Die Hersteller beschwören ein besseres Fernseh­erlebnis, doch das könnte auch ein Placebo-Effekt sein. Unsere Tests zeigen eher Nachteile, speziell bei sich spiegelnden Licht­quellen.

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TestFernseher21.11.2016
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