Ein roter Knopf auf der Fernbedienung soll Fernsehen und Internet vereinen. Per Knopfdruck kann der Zuschauer damit Internetinhalte auf dem Bildschirm aufrufen. Seit einigen Monaten bieten die ersten Fernsehsender „HbbTV“ an (Hybrid broadcast broadband Television). Auf der Ifa-Messe zeigte sich HbbTV als ein besserer, über das Internet bereitgestellter Videotext: Programmvorschau, Bilder und Mediatheken lassen sich recht komfortabel ansehen. Voraussetzung dafür ist ein Breitbandzugang für das Internet und ein HbbTV-fähiger Empfänger. Davon gibt es schon die ersten auf dem Markt, die Hersteller haben weitere Geräte für die nächsten Monate angekündigt. Auch für den normalen Internetzugang soll HbbTV taugen. Unklar bleibt, ob entsprechende Geräte wirklich alle Internetseiten darstellen werden. Heute verkaufte internettaugliche Fernseher können es nicht und werden es im Regelfall wohl auch nicht mit neuer Betriebssoftware lernen können.

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