Fernseher Test

Breitbild oder Standardbild? 50 oder 100 Hertz? test.de zeigt die besten Fernsehgeräte. Im Test: 15 Modelle mit 70 bis 82-Zentimeter-Bildschirm. Preise 390 bis 1.490 Euro.

Schnell geschaltet

Moderne Fernseher sind ausgereift. Die besten Geräte erreichen mit 50-Hertz-Standardtechnik bereits ähnlich ruhige Bilder wie flimmerfreie 100-Hertz-Fernseher. Zappen Sie gern? Dann ist der Grundig Sedance M 72–2114 die richtige Wahl. Er schaltet am schnellsten. Preis: 420 Euro. Steht der Fernseher im sonnendurchfluteten Erker? Dann ist der Loewe Profil 3572 Z die richtige Wahl. Er bietet guten Kontrast auch bei sehr hellem Umgebungslicht. Preis: 980 Euro. Billig und gut ist dagegen das 70-Zentimeter-Standardgerät Philips 28 PT 7007. Preis: rund 570 Euro.

Breitbild für Filmfans

Filmfans brauchen einen möglichst großen Breitbildfernseher und eine DVD-Heimkinoanlage. Damit kommt Kinogefühl ins Wohnzimmer: Die Filme laufen ohne oder fast ohne schwarze Balken über und unter dem Bild. Der beste Breitbildfernseher im Test heißt Thomson 32 WX 410 S. Preis: 1.330 Euro. Fürs normale Fernsehprogramm lohnen sich Breitbildgeräte nicht. Gut 90 Prozent der Sendungen werden im 4:3-Standardformat ausgestrahlt. Das Standardformat erscheint auf den Breitbildgeräten kleiner. Selbst die großen 82-Zentimeter-Breitbildgeräte zeigen ein kleineres 4:3-Bild als die 70-Zentimeter-Standardfernseher.

Voll im Bild

Links und rechts vom Bild gibts schwarze Balken. Die Breitbildfernseher können das Bild zwar aufzoomen. Doch dabei gehen oft Bildinhalte verloren. Untertitel oder Börsenkurse am Bildrand verschwinden. Für den DVD-Genuss sind Breitbildfernseher dagegen fast unverzichtbar. Beste Bildqualität liefern die 16:9-Fernseher mit DVDs im so genannten anamorphotischen 16:9-Format. Dieses Format nutzt die volle Zeilenzahl des Fernsehgeräts. Ergebnis: optimale Auflösung = optimales Bild. Wer dagegen einen 4:3-Fernseher nutzt, sollte DVDs im Aufnahmeformat „Panscan“ oder „Letterbox“ kaufen. Das anamorphotische 16:9-Format erscheint auf 4:3-Fernsehern stark verzerrt. Einige Modelle haben eine Umschaltung „16:9-Bild auf 4:3-Bildschirm“, die das verzerrte Bild wieder korrigiert.

Ohne Digitalempfänger

Für das digitale Fernsehen via Antenne sind auch moderne Fernsehgeräte von heute noch nicht gerüstet. Es fehlt der digitale Empfänger. Bei Loewe und Metz kann der Digitalempfänger per Steckkarte nachgerüstet werden. Preis: etwa 400 Euro. Externe Digitalempfänger sind aber schon für 170 Euro zu haben. Die Steckkarte lohnt sich also kaum. Kabelfernsehen funktioniert ohne digitalen Empfänger. Und beim Satelliten-TV bekommt der Fernseher das Programm vom Sat-Empfänger.

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