Fernsehen übers Internet Meldung

Viele Fernsehsender bieten Teile ihres Programms auch im Internet an. TV-Software erlaubt auch Live-Fernsehen.

Mehr Mediatheken: Seit Anfang 2007 werden auch für einen Computer GEZ-Gebühren fällig, sofern er mit dem Internet verbunden ist. Dann gilt er als „neuartiges Rundfunkempfangsgerät“. Neben Internetradio finden zunehmend auch Fernsehinhalte der öffentlich-rechtlichen Sender ihren Weg ins Netz. Eine Möglichkeit, TV-Sendungen im Internet zu sehen, sind die Mediatheken der Sender. Bei ZDF (www.zdf.de) und arte (plus7.arte.tv) gibt es sie schon seit dem vergangenem Jahr. Im Mai hat auch das Erste (mediathek.daserste.de) eine eigene Mediathek eröffnet. Per Internetbrowser kann man über diese Web­sites einzelne Sendungen der jeweiligen Fernsehanbieter ansehen.

Kaum Spielfilme: Das Angebot ist aber noch lückenhaft. Neben aktuellen Nachrichten dominieren meist Polit-, Kultur- und Wissenschaftsmagazine. Auch einzelne selbstproduzierte Serien sind zu finden, Spielfilme dagegen kaum. Die Bildqualität ist unterschiedlich: Während es beim ZDF einen durchaus ansehnlichen Vollbildmodus gibt, ist die Qualität beim Ersten eher dürftig.

Live-Programm via Zattoo: Während die Mediatheken ausgewählte Sendungen einzeln anbieten, erlaubt die Software Zattoo (www.zattoo.com/de), das laufende Fernsehprogramm übers Internet live am PC zu verfolgen. Neben zahlreichen öffentlich-rechtlichen Sendern sind auch einige private vertreten, allerdings nicht die RTL- und die ProSiebenSat1-­Gruppe. Die Bildqualität ist auch bei Zattoo nicht toll. Als Ersatz für die klassischen TV-Empfangswege Kabel, Satellit und DVB-T ist die Software daher kaum geeignet. Wohl aber, um nebenher am PC das laufende Fernsehprogramm zu verfolgen. Egal ob Mediathek oder TV-Software Zattoo: Ein Breitband-Internetzugang wie DSL oder Kabelinternet ist in jedem Fall Voraussetzung.

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