Fernsehen per DVB-T Meldung

RTL und Co. Auch in den kommenden Jahren über Antenne empfang­bar.

Anfang 2013 hatte die Privatsendergruppe RTL öffent­lich­keits­wirk­sam ihren Ausstieg aus dem digitalen Antennen­fernsehen DVB-T angekündigt. Jetzt rudert das Medien­unternehmen zurück. Es gab kürzlich bekannt, dass es seinen Vertrag mit dem DVB-T-Betreiber Media Broad­cast nun doch um zwei Jahre verlängert hat. Als Grund für den Sinneswandel nennt RTL den geplanten Umstieg auf die neue Über­tragungs­technik DVB-T2. Sie ermöglicht es, Sendungen in hoher HD-Auflösung und verschlüsselt zu über­tragen. Das solle RTL ein „trag­bares kommerzielles Geschäfts­modell“ ermöglichen. Sprich: In Zukunft könnte RTL seine Zuschauer möglicher­weise zur Kasse bitten. Fürs Erste bleibt alles wie es ist: Wer gratis RTL, RTL II, Super RTL, Vox und ntv per DVB-T empfängt, wird das zumindest bis Ende 2016 weiterhin tun können. Pech haben die Münchener: Hier hat RTL die Über­tragung über DVB-T bereits 2013 abge­stellt.

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