Vor 70 Jahren, am 22. März 1935, startete in Berlin das weltweit erste regelmäßige Fernsehprogramm. Gesendet wurde dreimal wöchentlich zwischen 20:30 und 22:00 Uhr. Da Fernsehgeräte für Normalbürger unerschwinglich waren, ging man in öffentliche „Fernsehstuben“. Seinen Siegeszug in den Wohnzimmern trat das Fernsehen schließlich erst nach dem Krieg an. Ab 1952 gab es in Deutschland wieder ein ständiges Programm, 1963 kam das ZDF hinzu. Höhepunkte wie die Fußball-WM in Bern 1954 und die Mondlandung 1969 wurden von einer ständig wachsenden Zahl von Fernsehzuschauern verfolgt. Heute haben 98 Prozent der deutschen Haushalte nach Angaben der Gesellschaft für Unterhaltungselektronik mindestens einen Fernseher. Durchschnittlich dreieinhalb Stunden täglich verbringt der Bundesbürger davor.

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